Kategorie: Visionäres

Jetzt auch noch Selbstorganisation, oder was?

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Im Zuge der Vorbereitung für ein Interview mit einem Geschäftsführer einer stationären Jugendhilfeeinrichtung, der die Führungs- und damit auch Organisationsstruktur der Einrichtung stark nach Prinzipien der Selbstorganisation ausgerichtet hat (Ihr dürft gespannt sein), bin ich von einem Freund (danke Jan) auf eine spannende Frage aufmerksam gemacht worden:

“Werden die Mitarbeitenden, die in selbstorganisierten Settings auch mehr Verantwortung für ihr Tun übernehmen müssen, dafür auch honoriert? Und: Welche Entwicklungsmöglichkeiten ergeben sich für die Mitarbeitenden, wenn “traditionelle” Aufstiegsmöglichkeiten nicht mehr existieren?”

Je mehr ich über die Frage nachgedacht habe, desto deutlicher wurde mir die damit einhergehende Brisanz, gerade für Organisationen der Sozialwirtschaft!

Hier will ich versuchen, die Vor- und Nachteile von Selbstorganisation im Kontext von Organisationen der Sozialwirtschaft vor dem Hintergrund der, sagen wir mal begrenzt flexiblen, Vergütungs- und Personalentwicklungssysteme im Sozialbereich zu beleuchten.

Selbstreflexion, oder die Zukunft der Arbeit in sozialen Organisationen

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Über was schreibe ich hier eigentlich? Was ist der Sinn und Zweck? Wo soll es hingehen? Womit kann ich Euch und Ihnen einen hoffentlich akzeptablen Mehrwert liefern? Was ist das, oder noch spezifischer, was ist mein Thema?

Ehrlich gesagt bin ich auf der Suche nach dem eigentlichen Fokus des Blogs!  

Effectuation, oder: Wie man erfolgreiche Projekte umsetzt!

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Ich erwische mich oft dabei, dass ich tolle Ideen habe.

Tolle Ideen für meine berufliche Zukunft, Ideen für Unternehmen und Geschäftsmodelle, die ich irgendwann mal umsetzen werde, Ideen für herausragende, weltbewegende wissenschaftliche Publikationen, Nobelpreis quasi inbegriffen.

Ideen, wie ich Marathons gewinne und Ideen, wie ich innere Gelassenheit erlange. Ich habe tolle Ideen, wohin und wie ich mit meiner Familie im nicht vorhandenen VW-Bus verreise, wie ich Berge erklimme und die sieben Weltmeere umsegle. Ich habe Ideen, wie man die Welt retten kann! Ich habe sogar tolle Ideen für Menschen in meinem Umfeld, meine Frau kann ein Lied davon singen: Ich habe tolle Ideen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Ideen für ihre berufliche Selbständigkeit…

Ideen über Ideen…

Corporate Blogs für Organisationen der Sozialwirtschaft, oder: Innovationsfähigkeit einfach steigern!

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In einem meiner letzten Beiträge bin ich darauf eingegangen, warum Ehrlichkeit ein wesentlicher Wert für Organisationen der Sozialwirtschaft sein kann.

Insbesondere stand die Frage im Fokus, warum Ehrlichkeit eine Möglichkeit sein kann, dem Fachkräftemangel, den ich als Teufelskreis bezeichnet habe, erfolgreich zu begegnen.

Noch einmal ganz kurz:

Intrapreneurship leben: Erste Schritte für Soziale Organisationen

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Ich habe gerade den Film AugenhöheWEGE gesehen. Zum zweiten mal, in der weißen Version. (nur zur Info, es gibt zwei Versionen, die Ihr beide hier finden könnt).

Die Filme verfolgen das Ziel, eine neue Kultur der Zusammenarbeit, die menschlich und ökonomisch erfolgreich ist, zu zeigen und dadurch zur Diskussion und zum Nachdenken anzuregen.

Menschlich und ökonomisch erfolgreich? Kann das funktionieren? Und wenn ja, wie? Und was hat das mit dem eigentlichen Thema, der Förderung von unternehmerischem Denken in Sozialen Organisationen, zu tun?

Innovation über Intrapreneurship, oder: Warum Sozialarbeiter unternehmerisch Denken sollten!

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VW-Manager wollen nicht auf Ihre Boni verzichten, heißt es in einem ganz aktuellen Beitrag aus dem Spiegel. 

Bei diesen Boni handelt es sich nicht um die Ernennung zum Mitarbeiter des Jahres, mit einem eigenen Bild in der Firmen-Kantine. Nein, vielmehr handelt es sich um Millionenzahlungen. VW-Chef Winterkorn bspw. hat im letzten Jahr drei Millionen Euro an Bonuszahlungen erhalten.

Nur kurz zum Hintergrund, vielleicht für die weniger autobegeisterten Sozialarbeiter (soll es ja geben). Bei VW haben einige Ingenieure, unterstützt und gedeckt durch ein paar Manager – und das ist ein Skandal – in vollem Bewusstsein an der elektronischen Steuereinheit des Motors (ich bin kein Ingenieur) rumgebastelt, um die Abgaswerte zu manipulieren bzw. nur dann zu verbessern, wenn der Wagen auf dem Prüfstand steht. Das ist krass, kriminell, absurd.

Teufelskreis der Sozialwirtschaft: Warum Ehrlichkeit eine echte Alternative ist!

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Teufelskreis klingt ja ziemlich übel.

Als Teufelskreis wird ein System bezeichnet, in dem mehrere Faktoren sich gegenseitig verstärken (positive Rückkopplung) und so einen Zustand immer weiter verschlechtern.

Was bitte soll so dramatisch sein, dass es als Teufelskreis bezeichnet werden kann?

Fachkräftemangel: ein echter Teufelskreis!

Ganz klar: Es ist der Fachkräftemangel, der viele Organisationen aktuell schon betrifft und zukünftig verstärkt betreffen wird.

Das ist nicht neu:  „Pseudo-Bewerbungsgespräche“ werden geführt, da es niemanden auszuwählen gibt. Einrichtungen müssen schließen, da es einfach keine Menschen mehr gibt, die entsprechend ausgebildet sind. Vor allem aber sinken die Qualitätsstandards, weil es nicht mehr um Professionalität geht, sondern einzig um Sicherstellung der gesetzlichen Pflichtaufgaben. 

Bleibt hungrig! oder: Warum Ihr die Zukunft im Blick haben solltet!

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In einem Facebook Post habe ich vor Kurzem einen ziemlichen Abriss über die Frage gelesen, ob sich ein weiterführendes Studium oder – allgemeiner – ein Studium im sozialen Bereich, überhaupt lohnt. Ich zitiere:

“Viele gehen in so ein “Studium”, in dem es viel sozio-philosophisches Bla Bla gibt, um dann in Jobs zu landen, wo sie wenig Geld verdienen und kaum was Konkretes ausrichten können. Und wenn man die Nase voll hat, hat man kaum eine Möglichkeit, in einem anderen Beruf zu arbeiten. Das wird nie erwähnt. Und so nebenbei: stinklangweilige Fächer, und Praktika auf dem Jugendamt, Erziehungsheim und Jugendknast. Wow, toll. Da träumt doch jeder von. Spaß pur.”

Der Abriss geht weiter:

Sozialarbeiter als Freelancer, oder: Wie arbeiten wir in Zukunft?

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Sozialarbeiter als Freelancer, oder: Wie arbeiten wir in Zukunft?

Ich mache mir Gedanken über die Zukunft unserer Arbeitswelt. Das hat mit Sicherheit einiges mit meinem persönlichen Umfeld, meinen drei Kindern, Fragen nach Vereinbarkeit von Beruf und Leben, zu dem meine Familie als allererstes gehört, meinem Interesse an neuen Organisationsformen etc. zu tun.

Wie wollen wir arbeiten? 

Mit Blick auf die aktuelle Situation am „Sozialen Arbeitsmarkt“ zeichnet sich ein Fachkräftemangel als dicke Wolke am Horizont ab. Manche sind an diesem Horizont schon näher dran, bei einigen regnet es bereits.

Jazz oder Orchester: Was zukunftsfähige Organisationsgestaltung in Organisationen der Sozialwirtschaft (auch) ausmacht

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Ich sitze im Adventskonzert, die Kinder sind abgegeben, ein wenig Zeit zu zweit und dann auch noch Kultur.

Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung von Musik, ich habe keine Ahnung von klassischer Musik, ich habe keine Ahnung von Kultur in der Art, wie Kultur oft verstanden wird. Kulturbanause, von mir aus. Ich lese lieber Sachbücher als Romane, da mich Romane langweilen, ich höre lieber elektronische Musik anstatt klassischer Musik, Rhythmen, leicht, einfach strukturiert.

Jetzt sitze ich aber doch in diesem Konzert und ich bin begeistert. Da läuft alles zusammen, eine top eingespielte Choreographie, alles greift ineinander und das Ergebnis ist:

Überwältigend.