Kategorie: Visionäres

Vertrauen, oder: Zum Umgang mit fehlendem Slack in Sozialen Organisationen

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Stefan Kühl schreibt, dass es für Organisationen hochgradig relevant ist, “Slack” zu produzieren, Fettpolster, um Zeiten der Krise gut bewältigen zu können. Er betitelt den Beitrag treffend mit den Worten

“Vom Nutzen und Schaden von Fettpolstern”.

Organisatorische Fettpolster werden deutlich, wenn man sich seine Beispiele anschaut:

Demut

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Ich sitze am Schreibtisch, den ich so oft schon genutzt habe für die Möglichkeiten, meine Gedanken zu formulieren, oftmals unfertige Gedanken, neue Ideen, offene Projekte und vieles mehr. Seit ein paar Tagen nutze ich den Schreibtisch viel mehr als sonst. HomeOffice, wie bei vielen von Euch.

Dafür bin ich mehr als dankbar: Ich kann von zu Hause aus arbeiten, bin dafür eingerichtet und habe dies auch vor Corona getan. Ich bin auch dankbar dafür, dass nicht mein komplettes Geschäft einbricht und ich noch einige digitale Projekte beenden kann, einige Anfragen für die digitale Begleitung und Moderation von Krisenmeetings und Hilfestellungen annehmen kann und mich dazu auch technisch gerüstet fühle.

Gleichzeitig sitze ich vor den Nachrichten, dem Computer, vor Twitter und allen möglichen anderen Kanälen und fühle mich wie das Kaninchen vor der Schlange:

Zur Zukunft Sozialer Organisationen, oder: Wer zahlt, bestimmt die Musik!

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Durch die digitale Transformation kommen Geschäftsmodelle auf den sozialen Markt, die sich radikal an den Bedarfen der Nutzer*innen orientieren. Soziale Organisationen sind jetzt gefordert, mithilfe von Design Thinking ihre Services zu optimieren, um im Spiel um die pflegebedürftige Oma (und den Opa und die Kinder sowie die Katze und und und) mithalten zu können. Die Zukunft sozialer Organisationen muss also irgendwie anders aussehen.

Es besteht die mehr als berechtigte Angst, dass neue Organisationen, Social Entrepreneurs und überhaupt gar nicht social businesses ein ziemliches Stück des begrenzten Kuchens zur Finanzierung sozialer Arbeit abgreifen. Buurtzorg in den Niederlanden wird hier gerne als Beispiel eines “disruptiven Geschäftsmodells” aus unserem Sektor herangezogen: Von 2006 bis heute von 4 auf 10.000 Mitarbeiter*innen, da bleiben nicht mehr viele ambulante Pflegedienste in den Niederlanden.

Echt jetzt?

Goodbye 2019, oder: Mut heißt nicht, keine Angst zu haben!

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„Mut heißt nur, dass man trotzdem springt!“ (Sarah Lesch)

Wir haben eine neue, programmierbare Kaffeemaschine. Sie ist der einzige Grund, warum ich hier sitze und schreibe. Ich hab die Maschine auf 07.00 Uhr programmiert (das war nicht schwierig), konnte die Nacht jedoch wieder einmal nicht schlafen. Aber der Geruch des Kaffees (und meine Neugierde, ob es denn mit dem Programmieren der Maschine funktioniert hat) hat mich aus dem Bett getrieben. Also trinke ich gerade Kaffee und schreibe an einer Art Jahresrück- und irgendwie auch Ausblick.

Dieser fokussiert ein wenig auf mich, auf meine Familie und natürlich auf meine Arbeit bei #IdeeQuadrat und der Hochschule.

Familie, icke und der ganze Rest

Unternehmertum und Führung, oder: Warum es in sozialen Organisationen nicht läuft!

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Purpose-Abend für Unternehmerinnen und Unternehmer.” Dort war ich vor ein paar Tagen und will Dir hiermit einen kleinen Einblick in meine Gedankenwelt zum Thema Purpose, Unternehmertum und Führung in sozialen Organisationen verbunden mit einem Rückblick zur Veranstaltung geben.

Denn mich lässt der Gedanke nicht los: “Wir” aka die sozialen Organisationen oder „die Sozialwirtschaft“ sind die echten „Purpose-Unternehmen“, oder?

Wir brauchen viel mehr New Work in sozialen Organisationen – dann klappt’s auch mit den Fachkräften

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Ja, ich weiß, der Titel ist etwas provokant, aber soviel Spaß muss sein 😉

Interessanterweise lösen Impulse in soziale Systeme Reaktionen aus, die nicht kontrollierbar sind. Das sind Erfahrungen, die Menschen in Organisationen hinsichtlich deren Nichtsteuerbarkeit – der Menschen und der Organisationen – machen. Es ist aber auch das Spannende an den sog. Sozialen Netzwerken:

Mein Impuls zur Frage nach den Auswirkungen und Möglichkeiten von New Work auf den Fachkräftemangel sozialer Organisationen zeigt dies recht deutlich: Ich sende einen Tweet, aufgrund dessen Reaktionen von Hannes und Christian ausgelöst werden, die ich nicht hätte voraussagen können geschweige denn wollen, die mich aber gerade deshalb sehr freuen. Hier mein Tweet:

Werde zur eigenen Organisation, oder: Auf dem Weg zur Sozialwirtschaft 4.0

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#tl;dr: Der Beitrag nimmt „die Sozialwirtschaft“ in den Blick und geht der Frage nach, wie es gelingen kann, diese Branche auf das nächste Level, hin zu einer Sozialwirtschaft 4.0, zu heben. Dazu braucht es Organisationen, Verbände und Initiativen, da der Wandel von diesen ausgehen kann. Aber wer hört schon wirklich auf die eigene Organisation?


Wahrscheinlich kennst Du die Theory U von Otto Scharmer? Falls nicht kannst Du es einmal bei Ecosia nachschlagen, denn eine kurze Erläuterung dieses hoch spannenden Transformationsansatzes ist schwer, wenn nicht gar unmöglich, wenn Scharmer schon 10 Jahre daran arbeitet 😉 Also: Googlen bei Ecosia und dann weißt du dazu mehr.

System Change

Im Rahmen der Theory U hat Scharmer – das ist das eigentliche Thema – die Frage gestellt, wie es gelingt, die Transformation sozialer Systeme so zu gestalten, dass eine neue Ebene der Wahrnehmung im jeweiligen System erreicht werden kann. Hilfreich ist dazu dieses Bild:

New Work, Nachhaltigkeit und grüne Politik

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Vielleicht haben Sie es mitbekommen: Ich habe in den letzten Wochen “Wahlkampf” betrieben. Alleine die Wortwahl im Kontext der Politik ist mehr als bedenkenswert und die Betreuung der Social Media Plattformen in unserem Örtchen hat mir gezeigt, dass es dringend Schulungen für digitale Kompetenz, aber auch einfach für Anstand in der Kommunikation im Netz bedarf. Shitstorms im Kleinen, das hätte ich nicht gedacht. Der Beitrag mit den kontroversesten Diskussionen war der Wunsch für die muslimischen Mitbürger*innen für einen guten Ramadan. Teilweise unfassbar.

Im Nachgang der Wahl – ich wurde übrigens nicht gewählt und bin nicht ganz unglücklich, um meinen Fokus wieder stärker auf IdeeQuadrat richten zu können – hat dann Markus Väth einen lesenswerten Beitrag verfasst zur Frage, wie denn das Thema “New Work” und übergreifend die Zukunft der Arbeit in den Programmen der verschiedenen Parteien berücksichtigt wurde. Kurzes Zitat:

“Grünen, Linke, AfD, CSU: Null komma null”

https://markusvaeth.com/blog/new-work-nicht-nur-fuer-angela-merkel-neuland/

New Work und Nachhaltigkeit muss in die Politik

Mein New Work – Reset Review 1/2

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Ich habe im Januar den Beitrag “Reset – IdeeQuadrat 2018” veröffentlicht. Hintergrund dieses Beitrags war die Frage, wie sich IdeeQuadrat entwickelt bzw. wie ich mich mit IdeeQuadrat entwickeln werde. Angedacht war, IdeeQuadrat weg vom reinen Blog hin zur Dienstleistungsorganisation, von mir aus Consulting, für soziale Organisationen zu entwickeln. Ich habe das Warum, das Wie und das Was von dem beschrieben, was ich tun will – mein New Work, sozusagen.

Und ich will hier darlegen, wie es mir nach dem ersten halben Jahr in “meinem New Work” ergangen ist. Dazu werde ich darauf eingehen, was “mein New Work” in diesem Kontext bedeutet, wie sich meine Absichten aus dem Reset entwickelt haben und wo ich die größten Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten sehe, wie es in Zukunft weitergehen kann. Der Beitrag ist damit recht persönlich, liefert aber vielleicht Anreize für den ein oder anderen, wie Wege aussehen können… 

Sechs Thesen zur Zukunft sozialer Organisationen

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Mit diesem Beitrag versuche ich, einige Aspekte aus meiner Beschäftigung mit der Zukunft sozialer Organisationen zusammenzufassen. Vorab: Die Thesen zur Zukunft sozialer Organisationen sind kein Rezept, was Sie ändern müssen. Die Thesen sind vielmehr eine Art übergreifende Anregung, um weiter, neu und anders zu denken und darüber Impulse zu setzen, welcher Entwicklungen es bedarf, um soziale Organisationen zukunftsfähig zu gestalten.

Ich bin gespannt auf Ihre Reaktion und freue mich auf den Austausch – hier im Blog oder wo auch immer.