Schlagwort: digitale transformation

Rezension: Chef sein? Lieber was bewegen!

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Der Wolf auf dem Titelbild des Buch “Chef sein? Lieber was bewegen!” als Metapher für den Anführer des Rudels und damit als formale Führungskraft? Oder was will uns das Bild sagen?

“Chef sein? Lieber was bewegen!” ist ein hoch spannendes Buch, eine Art Tagebuch des Unternehmenswandels hin zu neuen – und diesen Begriff finde ich sehr passend – Denkwerkzeugen, Denkmodellen und neuen Wegen der Zusammenarbeit.

Tagebuch trifft es insofern, da in einem Tagebuch auch die weniger schönen Seiten, die traurigen Zeiten, das Anstrengende beschrieben wird.

Ich lese die Beschreibung der Reise, die Stephan Heiler und Gebhard Borck über die Transformation der Alois Heiler GmbH, einem mittelständischen Hersteller und Handwerksbetrieb, jetzt schon seit einigen Tagen (Wochen, ehrlich gesagt ;-). Und damit der Reihe nach:

P hoch K gleich I, oder: Auf geht’s zur #NSWLE2019

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Juhu! Jetzt ist er durchgeknallt, der Epe! Oder? Na, ein wenig sicherlich, aber das ist genetisch. Ihr könnt hier einen kleinen Rückblick auf meine letzten Tage und Veranstaltungen, auf denen ich zu Gast sein durfte, lesen. Wichtiger ist aber ein kleiner Ausblick auf eine neue Idee für 2019.

Zu den Veranstaltungen gehörten das Forum Innovation, das vor ein paar Tagen vom Deutschen Caritasverband zusammen mit der Fortbildungsakademie der Caritas im Kreativpark Lokhalle in Freiburg stattfand, genauso wie der #SocialTalk2018, der vom “Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft” an der EH Darmstadt durchgeführt wurde (hier durfte ich Jos de Blok von Buurtzorg kennenlernen).

Es gehört eine Veranstaltung zum Thema Personalentwicklung bei der DHBW ebenso dazu wie die Jahreshauptversammlung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Baden-Württemberg. Last but not least zu erwähnen ist eine Veranstaltung des Diözesan-Caritasverbands Aachen.

Ich war bei den genannten Veranstaltungen eingeladen, Vorträge und Workshops zu den Themen New Work und Innovation, digitale Transformation und deren Verbindung zur Innovationsfähigkeit sozialer Organisationen, Organisationsentwicklung und Personalentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels zu halten.

Warum es so einfach ist, über die digitale Transformation sozialer Organisationen zu sprechen

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Ich komme zurück von einem Führungskräfteworkshop bei einem Träger der stationären Jugendhilfe. Thema des Workshops war – mal wieder – die Frage, wie sich die Organisation dem Thema “Digitalisierung” widmen kann. Dieses “mal wieder” könnte darauf hindeuten, dass ich es unrelevant fände, sich der digitalen Transformation zu widmen. Dem ist aber nicht so, ganz und gar nicht. Ich will damit nur darauf verweisen, dass sich viele Organisationen auf unterschiedlicher Ebene mit dem Thema befassen. Die digitale Transformation sozialer Organisationen wird inzwischen breit diskutiert und das ist großartig. Jedoch sehe ich, dass die eigentlichen Herausforderungen in der Beschäftigung mit der digitalen Transformation auf den ersten Blick gar nichts mit Digitalisierung zu tun haben.

Was meine ich damit genau?

Wie Soziale Arbeit, oder: Warum es für erfolgreiche Digitalisierung sozialer Organisationen keine Lösungen gibt!

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“Und wie machen wir es jetzt konkret?” Bei jedem Workshop, bei jedem Vortrag und bei jeder Begleitung einer Organisation kommt diese – mehr als nachvollziehbare – Frage unweigerlich auf: Wie geht es denn jetzt konkret? Und meine Antwort ist immer: Ich weiß es nicht!

Ich habe keine Lösungen!

Im folgenden will ich skizzieren, warum diese Lösungslosigkeit (vermutlich einer) der Schlüssel für eine erfolgreiche Digitalisierung sozialer Organisationen ist und abschließend kurz darlegen, warum die Nähe zur Profession Sozialer Arbeit so bestechend ist. 

Innovation und Lernen: Working Out Loud in der Sozialen Arbeit

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#WOL? Schon einmal etwas davon gehört? Nein? Das wundert mich ein wenig. So habe ich das Gefühl, mit meinem Artikel beinahe zu spät dran zu sein, denn die Methode “Working Out Loud” (kurz: #WOL) wird und wurde bereits in unzähligen Blogbeiträgen aufbereitet und erläutert. Ist es aber nur die neue Sau, die durch das digitale Dorf getrieben wird? Oder ist an der Methode Working Out Loud tatsächlich mehr dran? Und wenn mehr dran ist: Worin kann der Nutzen der Methode für die Professionellen in der Sozialen Arbeit und ggf. auch für soziale Organisationen liegen?

Im Folgenden gehe ich entsprechend den Fragen nach:

Zwischenruf Digitalisierung: die 3. Alternative

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Dieser Beitrag – das als kurze Einleitung – ist eine Erläuterung zu einem meiner letzten Tweets:

In den sozialen Medien stößt – ein Problem sozialer Medien – eine entsprechende Aussage auf unterschiedliche Reaktionen, wobei der Hintergrund des Gedankens nicht in seiner Ganzheit deutlich werden kann.

Arbeit an der Digitalstrategie Teil IV – Umsetzung im Vordergrund

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Vor Monaten habe ich eine Serie geschrieben, die sich der Frage gewidmet hat, wie eine sinnvolle Digitalstrategie für soziale Unternehmen gestaltet werden kann. Angefangen von grundsätzlichen Überlegungen zu Unternehmensstrategien über die Darlegung, warum alle Bereiche oder – im wording des St. Galler Management Modells – alle Grundkategorien der Organisation von der digitalen Transformation betroffen sind bis hin zu recht konkreten Vorgehensweisen habe ich Aspekte angesprochen, die mit der Digitalstrategie auch und vielleicht gerade für soziale Organisationen zusammenhängen. Hier will ich noch einmal spezifischer auf eine recht einfache Vorgehensweise eingehen, die ich für die Arbeit an der Digitalstrategie sozialer Organisationen als sinnvoll erachte.

Rezension: Digitaler Wandel in der Sozialwirtschaft

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Kurz:

Die Herausforderung, ein Buch zum digitalen Wandel in der Sozialwirtschaft zu schreiben, ist aufgrund der Komplexität der Sozialwirtschaft ebenso wie aufgrund der Komplexität der mit dem digitalen Wandel einhergehenden Themenbreite enorm.

Das Buch „Digitaler Wandel in der Sozialwirtschaft. Grundlagen – Strategien – Praxis“ nimmt diese Herausforderung an und lässt sich zusammenfassend als lesenswerte Publikation für Lehrende, Studierende  aber vor allem Verantwortliche in sozialen Organisationen, die sich grundlegend mit dem digitalen Wandel und dessen Auswirkungen auf die Sozialwirtschaft befassen wollen, bezeichnen.

Warum New Work?

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Basierend auf der im ersten Teil der Serie gemachten pragmatischen und auf die Organisationen bezogenen Definition von New Work als Veränderung der Arbeitswelt hin zu Flexibilisierungen, veränderten Organisationsstrukturen und der Veränderung der Arbeitsbeziehungen ist – bevor es im dritten Teil zum „Wie?“ kommt – die Frage offen, warum sich Organisationen und explizit soziale Organisationen überhaupt auf „den Weg nach New Work“ begeben sollten. Welche Gründe sprechen also dafür, sich dem Thema – über den allgemeinen Hype hinaus – zu widmen. Hinzu kommt die Frage nach dem „Wozu“: Welchen Nutzen hat die Beschäftigung mit New Work für soziale Organisationen? Diese Fragestellungen – Warum New Work? und Wozu New Work?- stehen hier im Zentrum.

Rezension: Digitalisierung für Nachzügler. Einsichten eines digitalen Immigranten

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Thema

Kann man sich auf den Weg in die Digitalisierung begeben? Kann es etwas geben wie eine Landkarte, eine roadmap hin zur Digitalisierung? Ich persönlich liebe Ratgeberbücher. Ich habe viele davon und meine Frau macht sich schon lustig darüber: Anstatt diese zu lesen sollte ich doch mal lieber machen! MACHEN! Damit hat sie natürlich mehr als Recht und Christoph Schmitt unterstreicht gleich im ersten Satz seines Buch “Digitalisierung für Nachzügler” diese Haltung: “Dieses Buch ist kein Ratgeberbuch.“ Und schon auf Seite 1 im dritten Absatz wird deutlich: “Das hier will ein Buch für Macherinnen und Macher sein.”