Schlagwort: sozialmanagement

Workshop Digitale Transformation? So, und doch anders!

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Nach den tollen Anregungen, die ich von Euch auf meinen Tweet zur Frage der Gestaltung eines zweitägigen Workshops zur Digitalen Transformation in einem sozialen Träger bekommen habe, will ich hiermit einen kurzen “Review” des Workshop Digitale Transformation versuchen.

Zur Zukunft Sozialer Organisationen, oder: Wer zahlt, bestimmt die Musik!

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Durch die digitale Transformation kommen Geschäftsmodelle auf den sozialen Markt, die sich radikal an den Bedarfen der Nutzer*innen orientieren. Soziale Organisationen sind jetzt gefordert, mithilfe von Design Thinking ihre Services zu optimieren, um im Spiel um die pflegebedürftige Oma (und den Opa und die Kinder sowie die Katze und und und) mithalten zu können. Die Zukunft sozialer Organisationen muss also irgendwie anders aussehen.

Es besteht die mehr als berechtigte Angst, dass neue Organisationen, Social Entrepreneurs und überhaupt gar nicht social businesses ein ziemliches Stück des begrenzten Kuchens zur Finanzierung sozialer Arbeit abgreifen. Buurtzorg in den Niederlanden wird hier gerne als Beispiel eines “disruptiven Geschäftsmodells” aus unserem Sektor herangezogen: Von 2006 bis heute von 4 auf 10.000 Mitarbeiter*innen, da bleiben nicht mehr viele ambulante Pflegedienste in den Niederlanden.

Echt jetzt?

Rezension: Systemisches Management in Organisationen der Sozialen Arbeit

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Vom “Entweder/oder zum Sowohl-als-auch“ – so lautet die Überschrift zu Kapitel 6.4 des Buchs “Systemisches Management in Organisationen der Sozialen Arbeit” von Stefan Gesmann und Joachim Merchel. Das Kapitel nimmt die Organisationsveränderung aus systemtheoretischer Perspektive in den Blick.

Strategieentwicklung für zeitgemäße Organisationen: Warum der Fokus auf die Digitalisierung allein gefährlich ist

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Das Leben ist eins der Schwersten. Als Entscheider*in, als Führungskraft und Managerin ist es heute mehr als relevant, “die” Digitalisierung auf dem Schirm zu haben. Sie brauchen digitale Kompetenz als Mensch, Sie brauchen Digitale Führungsfähigkeiten im Sinne eines digital leaderships, Sie müssen digital kommunizieren und selbstverständlich muss Ihre Organisation digital fit sein – whatever that means – um in der digitalen Transformation nicht unterzugehen. In diesem Gewusel habe ich selbst vor Kurzem noch geschrieben, dass es digitaler Strategien für Ihre Organisation bedarf und ich stehe immer noch dazu. Sogar auf meinem Laptop steht der Spruch “Digitalisiert’s eich!”

Und gleichzeitig schreibe ich hier, dass der Fokus auf das Thema Digitalisierung gefährlich sein soll?

Der Fokus auf die Digitalisierung allein ist gefährlich?

Spätestens hier bedarf es einer Erläuterung:

Wir haben euch gewarnt! Oder: Drei Thesen für die Zukunft sozialer Organisationen

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“Dürfen wir WhatsApp nutzen?” “Und wie sieht es mit Facebook aus?” “Und dann ist Facebook ja eigentlich schon veraltet, oder?” Diese und ähnliche Fragen tauchen in der Zusammenarbeit mit sozialen Organisationen im Kontext der Digitalisierung immer wieder auf.

Manche eigentlich anders geplanten Veranstaltungen fokussieren plötzlich explizit auf diese Fragen, da die Geschäftsführer (meist Männer) diesen Fokus bewusst, meistens aber unbewusst durch ihre Auftaktworte legen. Vorab, damit ich nicht falsch verstanden werde:

Ethikbasiertes Management sozialer Organisationen

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Gastbeitrag von Jonas Volpers


Wie können soziale Organisationen so gesteuert werden, dass sie tatsächlich das machen können, was sie machen wollen, was ihr Auftrag ist? Diese Frage begleitete mich durch die zwei Jahre meines Masterstudiums „Soziale Arbeit, Sozialpolitik & -management“ und sie begleitet mich weiter in meiner Rolle als Projektleiter eines Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftszentrums. Sie bringt die Frage nach dem moralischen Anspruch Sozialer Arbeit mit der Frage nach Managementprozessen zusammen, die sich diesem moralischen Anspruch unterordnen.

Der folgende Beitrag ist eine Zusammenstellung der Ergebnisse meiner Masterarbeit, in der ich mich durch theoretische Überlegungen zur Ethik der Sozialen Arbeit und zu sinnorientierten Managementkonzepten, aber auch durch die Analyse von zwei innovativen sozialen Trägern der Frage genähert habe, wie das Management sozialer Organisationen von ihrem professionsethischen Fundament her gedacht werden kann.

Ein dritter Weg, oder: Der ehrenamtliche Vorstand in geschäftsführender Position als Chance für soziale Organisationen

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Beim Bier beschwert sich ein Freund, Sozialarbeiter in einer kleinen, als Verein organisierten sozialen Einrichtung, über den Vorstand des Vereins: “Keine Ahnung, und dann will er mitbestimmen!” Der Vorstand ist ehrenamtlich und gleichzeitig als geschäftsführender Vorstand und damit operativ tätig.

Diese Konstellation ist für soziale Organisationen nicht selten: “Projekte”, Initiativen, kleine Vereine, die mit hohem Engagement Probleme lösen.

Private Kitas, Initiativen für die Integration von Flüchtlingen oder zu Unterstützung von Menschen mit Behinderung, Hospize oder Drogenberatunggstellen , ins Leben gerufen durch das Engagement Einzelner oder von Gruppen. Die Initiativen wurden durch Gründung eines Vereins ins “offizielle” Leben berufen und die Professionalisierung erfolgt dann über die Einstellung von Mitarbeiter*innen, die die operative Arbeit übernehmen.

Frage der Woche zur Zukunft sozialer Organisationen

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Wie? Wann? Und Wo? – Die Götter bleiben stumm! Du halte dich ans Weil und frage nicht: Warum?

Sagt der Goethe! Ich bin mir jedoch unsicher, ob er das so ernst gemeint hat. Mir zumindest geht es so, dass mich das “Warum” hinter vielen Dingen zunehmend beschäftigt.

Wie Soziale Arbeit, oder: Warum es für erfolgreiche Digitalisierung sozialer Organisationen keine Lösungen gibt!

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“Und wie machen wir es jetzt konkret?” Bei jedem Workshop, bei jedem Vortrag und bei jeder Begleitung einer Organisation kommt diese – mehr als nachvollziehbare – Frage unweigerlich auf: Wie geht es denn jetzt konkret? Und meine Antwort ist immer: Ich weiß es nicht!

Ich habe keine Lösungen!

Im folgenden will ich skizzieren, warum diese Lösungslosigkeit (vermutlich einer) der Schlüssel für eine erfolgreiche Digitalisierung sozialer Organisationen ist und abschließend kurz darlegen, warum die Nähe zur Profession Sozialer Arbeit so bestechend ist. 

Innovation und Lernen: Working Out Loud in der Sozialen Arbeit

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#WOL? Schon einmal etwas davon gehört? Nein? Das wundert mich ein wenig. So habe ich das Gefühl, mit meinem Artikel beinahe zu spät dran zu sein, denn die Methode “Working Out Loud” (kurz: #WOL) wird und wurde bereits in unzähligen Blogbeiträgen aufbereitet und erläutert. Ist es aber nur die neue Sau, die durch das digitale Dorf getrieben wird? Oder ist an der Methode Working Out Loud tatsächlich mehr dran? Und wenn mehr dran ist: Worin kann der Nutzen der Methode für die Professionellen in der Sozialen Arbeit und ggf. auch für soziale Organisationen liegen?

Im Folgenden gehe ich entsprechend den Fragen nach: