Schlagwort: Zukunft der Arbeit

Die Zukunft der Arbeit in Sozialen Organisationen: Es geht (nicht?) um mehr Menschlichkeit!

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Die Debatte zur Zukunft der Arbeit ist nett: Selbstbestimmung, Unternehmensdemokratie, sich selbst organisierende Teams, übergreifend mehr Sinnorientierung als Auswirkung sich verändernder Arbeitsbeziehungen uvm. Das klingt doch toll. All das sind  Themen, gegen die niemand etwas haben kann. Zusammenfassend könnte man doch festhalten, dass es bei der Beschäftigung mit der Zukunft der Arbeit ganz klar um mehr Menschlichkeit in unserer Arbeitswelt und – hier spezifisch – der “sozialen Arbeit” (allein begrifflich schon ganz spannend) geht.

Oder?

Geht es wirklich um mehr Menschlichkeit?

Organisationale Burnout-Prävention in Zeiten der Digitalen Transformation

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Mein letzter Beitrag, “Burnout, New Work und der ganze Rest“ hat einige spannende Reaktionen ausgelöst. Einerseits viele positive Reaktionen, wenn man mit Blick auf die Thematik von positiven Reaktionen sprechen kann. Meine Zustandsbeschreibung zur Lebensrealität von Menschen und insbesondere – subjektiv gefärbt – Familien in Zeiten der digitalen Transformation, in Zeiten eines negativ verstandenen „New Work“ mit ständiger Erreichbarkeit, Flexibilisierung, zunehmenden Druck und Kontrollwahn, zunehmender Absicherung von Seiten der Führungskräfte stieß auf offene Ohren. Aber – und das ist die kritische Seite – es war eine reine Zustandsbeschreibung. Wenig sinnvolle Tipps und Möglichkeiten, wie denn jetzt auf die uns zunehmend betreffenden Herausforderungen reagiert werden kann, welche Optionen es gibt und wie Auswege aussehen können. Das will ich hiermit – vor allem bezogen auf organisationale Möglichkeiten der Burnout-Prävention – nachholen. Oder als den Beitrag leitende Fragestellung formuliert:

Burnout, New Work und der ganze Rest

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05.30 Uhr – der Wecker klingelt, ich quäle mich aus dem Bett. Duschen, 15 Min., Meditation, macht man ja so, 10 Min. Kaffee rauslassen und reinschütten. Morningroutine. 06.10 Uhr: K1 und K2 wecken: Stresspegel steigt, hoch, ziemlich. 06.30 Uhr: Alle sitzen am Frühstückstisch, Schokomüsli, schlechtes Gewissen. 06.50 Uhr, K1 zum Bahnhof bringen. Das vorherige Anziehen und die damit einhergehenden Diskussionen spare ich hier mal aus. 07.05 Uhr: Selbst zum Bahnhof fahren. 07.15 Uhr: erst Bus, dann Zug, der wieder einmal 20 Min zu spät kommt, Wir bitten dies zu entschuldigen! Ankommen in Freiburg: 08.15 Uhr! Zur Arbeitsstelle laufen: 10 Min, mind. 08.30 Uhr: Arbeit beginnt. Den Inhalt lass ich mal aus. 17 Uhr, zurück zum Bahnhof, Zug bekommen. Voll, stehen. 18 Uhr zu Hause, Geschrei, Essen, Einkaufen war noch keiner. Die Chefin muss arbeiten, Kinder mit Behinderung, mit allem, was dazu gehört, Nachtschicht! Küche sauber, vorlesen, Ruhe, die Waschmaschine piepst gleichzeitig mit der Spülmaschine, ausräumen, Moderation vorbereiten, Keynote, Lehrauftrag, Blog, nebenbei, macht Spaß, Zugticket buchen. 22.30 Uhr, Prepare for tomorrow sagt meine To-do-App! Ich geh noch eine rauchen. Schlafen, irgendwie, Kerstin nicht. Der Gedanke daran, die Kids seit einer Woche nicht mehr gebadet zu haben, beruhigt irgendwie. Morgen. Alltag! Bis ein Kind kotzt. Ich geh schaukeln, ich hau ab, bin doch nicht eure Putzfrau!