Schlagwort: Sozialwirtschaft

Master-Thesis Tagebuch Teil III: Mehr als Halbzeit

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Mein Schreibtisch, aufgeräumt…

Ihr merkt: aktuell bewegt sich hier auf dem Blog wenig.

Das ist tatsächlich dem geschuldet, dass ich mich aktuell meiner Master-Thesis in vollem Umfang widme. Ich hoffe, Ihr bleibt mir trotzdem treu… 😉

Voller Umfang klingt bei näherer Betrachtung lustig. Konkret bedeutet voller Umfang für mich, dass ich versuche, wenn es denn möglich ist, morgens um etwa 5.15 Uhr aufzustehen und mich zumindest täglich für eine Stunde der Arbeit zu widmen.

Innovation, Vernetzung und #schreibengegenrechts

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Jetzt beschäftigt er sich auch noch mit den Nazis, der Epe…

Auf den ersten Blick ist das nun wirklich etwas seltsam:

Warum, bitte, und vor allem wie soll eine Verbindung zwischen den aktuell in Deutschland ablaufenden Entwicklungen (zu nennen sind bspw. AfD und Pegida) und einem Blog, der sich mit der Zukunft der Arbeit in Organisationen der Sozialwirtschaft beschäftigt, hergestellt werden? 

Kurz: Ich finde es einfach enorm wichtig, dass jeder von uns das in seiner Macht Mögliche unternimmt, die sich aktuell abzeichnenden Entwicklungen rechter Hetze und Gewalt (selbst in meiner Heimat, dem Sauerland, wurde ein geplantes Flüchtlingsheim von irgendwelchen Idioten angezündet) dahingehend zu beeinflussen, dass den Menschen in seiner je individuellen Umgebung deutlich wird, wie bescheuert, sinnlos und kleingeistig diese Art des Umgangs mit den zu uns kommenden Menschen ist.

Soziale Arbeit? #nichtwiedudenkst

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Was ist der Unterschied zwischen einem Rottweiler und einem Sozialarbeiter? – Von einem Rottweiler bekommst Du eventuell Dein Kind zurück.

Noch ein Witz?

Was sind die wichtigsten Utensilien für einen Sozialarbeiter? – Eine Kerze, ein Räucherstäbchen, eine Kanne Tee und das Diskussionsdeckchen.

Einer geht noch, oder?

Warum haben es Sozialarbeit-Studenten heute einfacher als früher? Früher mußten sie schon um Viertel vor sechs aufstehen, heute kann man noch bis um 8 Uhr abends Rotwein kaufen.

In welcher Welt wollen wir leben? Dr. Andreas Zeuch zur Unternehmensdemokratie in Organisationen der Sozialwirtschaft

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Copyright by Dr. Andreas Zeuch

Lieber Andreas,

zunächst freue ich mich, dass Du Dich für ein Interview hier auf meinem Blog bereit erklärt hast. Bevor wir zur Unternehmensdemokratie kommen: Ich hab einen Blick in deine Biographie geworfen. Du bist, was mich etwas überrascht hat, Musiktherapeut? Musiktherapie und Unternehmensdemokratie: Bis auf die letzten beiden Buchstaben scheint das nicht viel miteinander zu tun haben: Erzähle doch mal ein wenig, auf welchen Wegen Du zum Thema Unternehmensdemokratie gekommen bist.

Das ist eine lange Geschichte, ich versuche sie kurz zu erzählen. Erstens habe ich schon während meiner Praktika in Krankenhäusern die Erfahrung gemacht, dass dort unglaublich viele Ressourcen durch eine wenig kooperative Organisationskultur verschleudert werden – übrigens auch zum Nachteil der PatientInnen. Schon damals tauchte plötzlich ein Satz in meinem Kopf auf: „Ich will einen Beitrag dazu leisten, dass Arbeit wieder Spaß macht.“ Und natürlich nicht nur das, sondern dass sie auch effektiver und effizienter ablaufen kann.

Bleibt hungrig! oder: Warum Ihr die Zukunft im Blick haben solltet!

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In einem Facebook Post habe ich vor Kurzem einen ziemlichen Abriss über die Frage gelesen, ob sich ein weiterführendes Studium oder – allgemeiner – ein Studium im sozialen Bereich, überhaupt lohnt. Ich zitiere:

“Viele gehen in so ein “Studium”, in dem es viel sozio-philosophisches Bla Bla gibt, um dann in Jobs zu landen, wo sie wenig Geld verdienen und kaum was Konkretes ausrichten können. Und wenn man die Nase voll hat, hat man kaum eine Möglichkeit, in einem anderen Beruf zu arbeiten. Das wird nie erwähnt. Und so nebenbei: stinklangweilige Fächer, und Praktika auf dem Jugendamt, Erziehungsheim und Jugendknast. Wow, toll. Da träumt doch jeder von. Spaß pur.”

Der Abriss geht weiter:

Sozialarbeiter als Freelancer, oder: Wie arbeiten wir in Zukunft?

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Sozialarbeiter als Freelancer, oder: Wie arbeiten wir in Zukunft?

Ich mache mir Gedanken über die Zukunft unserer Arbeitswelt. Das hat mit Sicherheit einiges mit meinem persönlichen Umfeld, meinen drei Kindern, Fragen nach Vereinbarkeit von Beruf und Leben, zu dem meine Familie als allererstes gehört, meinem Interesse an neuen Organisationsformen etc. zu tun.

Wie wollen wir arbeiten? 

Mit Blick auf die aktuelle Situation am „Sozialen Arbeitsmarkt“ zeichnet sich ein Fachkräftemangel als dicke Wolke am Horizont ab. Manche sind an diesem Horizont schon näher dran, bei einigen regnet es bereits.

Qualität? Am Ar****! Oder: Mein Weihnachtswunsch!

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Ich hab es ja irgendwie mit diesem Thema, verdiene sogar mein Geld damit:

Qualität.

Ich habe versucht, darüber zu schreiben, was Qualität in der Sozialen Arbeit bedeutet und wo Probleme liegen.

Auch lassen sich Qualitätsmanagementsysteme in Organisationen der Sozialwirtschaft kritisch betrachten. Die Frage nach dem KVP, dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess, ist nicht so einfach zu beantworten.

Ohne Qualität geht es nicht

Man kann die Welt nicht alleine verändern! Naomi Ryland von The Changer im Interview!

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Liebe Naomi, ganz herzlichen Dank, dass Du Dich für ein Interview hier auf meinem Blog bereit erklärt hast. Wir kennen uns ja nun schon etwas länger. So wandern einige meiner Artikel auf Eure Seite unter dem Fokus, einen Einblick in die – aus meiner Sicht – Zukunft der Arbeit in Sozialen Organisationen zu geben. Jetzt würde ich aber gerne einmal die Perspektive wechseln: Erzähl doch mal ein wenig über Deinen Werdegang und Eure Motivation, „The Changer“ zu gründen:

Warum tut Ihr, was Ihr tut?  

Gute Frage!

Jazz oder Orchester: Was zukunftsfähige Organisationsgestaltung in Organisationen der Sozialwirtschaft (auch) ausmacht

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Ich sitze im Adventskonzert, die Kinder sind abgegeben, ein wenig Zeit zu zweit und dann auch noch Kultur.

Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung von Musik, ich habe keine Ahnung von klassischer Musik, ich habe keine Ahnung von Kultur in der Art, wie Kultur oft verstanden wird. Kulturbanause, von mir aus. Ich lese lieber Sachbücher als Romane, da mich Romane langweilen, ich höre lieber elektronische Musik anstatt klassischer Musik, Rhythmen, leicht, einfach strukturiert.

Jetzt sitze ich aber doch in diesem Konzert und ich bin begeistert. Da läuft alles zusammen, eine top eingespielte Choreographie, alles greift ineinander und das Ergebnis ist:

Überwältigend.