Schlagwort: Sozialwirtschaft

Lasst es einfach, oder: Wie Sie Qualitätsmanagement in sozialen Organisationen einführen!

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Die Überschrift mag etwas provokant klingen, Aber es ist wichtig: Wie lässt sich sinnvolles, funktionierendes Qualitätsmanagement in sozialen Organisationen gestalten?

Hintergrund des Themas ist neben meiner beruflichen Beschäftigung mit Qualitätsmanagement im Allgemeinen und in Bezug auf Hochschulen und Studiengänge im Besonderen die Tatsache, dass wir aktuell in die Gründung eines Waldkindergartens involviert sind.

Und da stellt sich natürlich die Frage, wie denn jetzt ein funktionierendes QM ins Leben gerufen werden kann.

Konkurrenz in Organisationen der Sozialwirtschaft – macht das Sinn?

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„Wenn Wirtschaft ein Kampf ist, dann will ich da nicht mitmachen!“ Diesen Satz habe ich in einem meiner letzten Beiträge, der Rezension zu „Revolution dank Innovation“, geschrieben. Er basierte darauf, dass in dem Buch – neben vielen wirklich guten Ansätzen zur Innovation in großen Organisationen  – eine Sprache verwendet wird, die eher auf die dunkelsten Zeiten in Vietnam als auf Innovation in Organisationen hindeutet. Das hat mich dazu veranlasst, noch einmal darüber nachzudenken, warum Wirtschaft eigentlich permanent auf Gewinnen und Verlieren setzt, auf Kampf, auf – genau – Konkurrenz. Es geht (auch) darum, in Konkurrenz zu anderen zu stehen und „besser“ zu sein, was auch immer das bedeuten mag. Billiger ist zum Beispiel eine Strategie, um in dem Kampf angeblich „besser“ zu sein, und überleben zu können. Wie aber sieht es mit Konkurrenz in Organisationen der Sozialwirtschaft aus?

Macht Konkurrenz Sinn?

Belebt sie das Geschäft?

Oder gibt es Nebenwirkungen, die zu beachten sind?

Rezension: Revolution dank Innovation

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Ich habe neulich von Bastian Wilkat im Rahmen eines kleinen Gewinnspiels auf seinem – im Übrigen sehr empfehlenswerten – Blog das Buch „Revolution dank Innovation“ gewonnen.

Wie geil! Hab mich riesig gefreut, da ich sowieso noch nach einem Buch für unseren Amsterdam-Urlaub gesucht habe. Und in Verbindung mit meiner Master-Thesis ist das natürlich ein Gewinn, passend wie die Faust auf’s Auge.

In einem kurzen digitalen Gespräch mit Bastian habe ich dann herausgefunden, dass es sich um ein Rezensionsexemplar das Buch es handelt. Naja, und was liegt da näher, als meine erste Rezension zu verfassen?

Ich habe sowieso schon des Öfteren überlegt, Bücher, die sich nicht zwingend explizit mit Themen der Sozialwirtschaft befassen zu nehmen und die Inhalte auf Übertragbarkeit zu prüfen und das dann ggf. im Rahmen einer Rezension zu veröffentlichen. Ach ja, wir sind noch gar nicht in Amsterdam, ich hab das Buch schon vorher gelesen 😉

Ich bin mal gespannt, ob es mir soviel Spaß macht, dass Ihr einen echten Mehrwert davon habt.

Jetzt auch noch Selbstorganisation, oder was?

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Im Zuge der Vorbereitung für ein Interview mit einem Geschäftsführer einer stationären Jugendhilfeeinrichtung, der die Führungs- und damit auch Organisationsstruktur der Einrichtung stark nach Prinzipien der Selbstorganisation ausgerichtet hat (Ihr dürft gespannt sein), bin ich von einem Freund (danke Jan) auf eine spannende Frage aufmerksam gemacht worden:

“Werden die Mitarbeitenden, die in selbstorganisierten Settings auch mehr Verantwortung für ihr Tun übernehmen müssen, dafür auch honoriert? Und: Welche Entwicklungsmöglichkeiten ergeben sich für die Mitarbeitenden, wenn “traditionelle” Aufstiegsmöglichkeiten nicht mehr existieren?”

Je mehr ich über die Frage nachgedacht habe, desto deutlicher wurde mir die damit einhergehende Brisanz, gerade für Organisationen der Sozialwirtschaft!

Hier will ich versuchen, die Vor- und Nachteile von Selbstorganisation im Kontext von Organisationen der Sozialwirtschaft vor dem Hintergrund der, sagen wir mal begrenzt flexiblen, Vergütungs- und Personalentwicklungssysteme im Sozialbereich zu beleuchten.

Qualität und Innovation – geht das?

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Allein beim Begriff „Qualitätsmanagement“ bekommen einige Menschen graue Haare.

Dokumentationspflichten, sinnlose, maximal geldfressende Zertifizierungen, Standards, Prozesse, Messungen, Abläufe etc.

Das lässt sich doch mit Sozialer Arbeit alles überhaupt nicht vereinbaren!

Manchmal sind die grauen Haare nachvollziehbar. QM nervt, sofern es nicht sinnvoll umgesetzt ist!

Wirklich schwierig wird es dann, wenn das vorgeschriebene Qualitätsmanagement die Entwicklung der Organisation und damit der konkreten Sozialen Arbeit nicht befördert, sondern behindert.

Oder als Frage:

Lässt sich Innovation mit Qualität in Organisationen der Sozialwirtschaft überhaupt vereinbaren? Blockiert das in Organisationen der Sozialwirtschaft vorgeschriebene Qualitätsmanagement die Entwicklung der Organisation? Und was kann man tun, damit Innovation trotz Qualitätsmanagement möglich wird?

Selbstreflexion, oder die Zukunft der Arbeit in sozialen Organisationen

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Über was schreibe ich hier eigentlich? Was ist der Sinn und Zweck? Wo soll es hingehen? Womit kann ich Euch und Ihnen einen hoffentlich akzeptablen Mehrwert liefern? Was ist das, oder noch spezifischer, was ist mein Thema?

Ehrlich gesagt bin ich auf der Suche nach dem eigentlichen Fokus des Blogs!  

Wie Abhängigkeiten Innovationen in Organisationen der Sozialwirtschaft blockieren!

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Eine Bekannte sucht einen Job. Sozialpädagogin, studiert, mit Diplom und allem.

Und dann hat sie eine Anfrage bekommen, ob sie nicht – zunächst übergangsweise – in einem Kindergarten die Integration für ein Kind übernehmen wolle, das zu früh geboren wurde und damit einige Schwierigkeiten hat, um in einem normalen Kindergarten zurecht zu kommen.

Tatsächlich kam die Anfrage für sie zu einem eigentlich recht günstigen Zeitpunkt. Die Kinder so langsam aus dem Gröbsten raus (hach, wie ich diesen Satz mag), etwas Zeit zur Verfügung. Und da stellt sich natürlich die Frage nach neuen Beschäftigungen.

Change ist permanent und muss zur Kultur einer Organisation werden! Pascal Brenner zur Entwicklung des Zentrums Erlenhof

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Lieber Herr Brenner,

ganz herzlichen Dank, dass Sie sich für ein Interview auf meinem Blog bereit erklärt haben. Sie sind Geschäftsführer des Zentrums Erlenhof, einer Institution für Neuorientierung, Entwicklung und Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Stellen Sie sich unseren Lesern doch einmal kurz vor: Wie sind Sie zu der Position gekommen?

Pascal Brenner: Nach zwei handwerklichen Ausbildungen bin ich im Jahr 2000 mit 28 Jahren in die Ausbildung zum Sozialpädagogen FH eingestiegen. Meine berufsbegleitende Ausbildung habe ich zur Hälfte im Erlenhof absolviert. Dies war mein erster Kontakt mit der Institution. Nach dem Abschluss meiner Bachelor-Ausbildung, einigen anderen Tätigkeiten sowie weiteren Ausbildungen innerhalb der Sozialen Arbeit und Management bin ich dann 11 Jahre später wieder als Gesamtleiter in den Erlenhof zurückgekommen.

Coworking als Innovationsraum zur Steigerung der Innovationsfähigkeit sozialer Organisationen

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Irgendwie fasziniert mich dieses „Coworking“ ja. Die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit anderen, motivierten, engagierten Menschen, die Wege beschreiten , die (noch) nicht zum Normalen unserer Arbeitswelt gehören. Soloselbständige, Webentwickler, StartUps, zusammen an einem Ort, mit dem Zweck der Vernetzung und dem gegenseitigen Befruchten neuer, guter Ideen.

Die Frage ist, ob und inwieweit die Möglichkeiten des Coworkings auf die „klassische“ Soziale Arbeit übertragen werden können? (zum Unterschied zwischen klassischer Sozialer Arbeit und Social Entrepreneurship könnt Ihr hier einen kleinen Beitrag lesen).

Corporate Blogs für Organisationen der Sozialwirtschaft, oder: Innovationsfähigkeit einfach steigern!

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In einem meiner letzten Beiträge bin ich darauf eingegangen, warum Ehrlichkeit ein wesentlicher Wert für Organisationen der Sozialwirtschaft sein kann.

Insbesondere stand die Frage im Fokus, warum Ehrlichkeit eine Möglichkeit sein kann, dem Fachkräftemangel, den ich als Teufelskreis bezeichnet habe, erfolgreich zu begegnen.

Noch einmal ganz kurz: