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Das Subsidiaritätsprinzip als handlungsleitendes Prinzip zur Gestaltung zeitgemäßer sozialer Organisationen

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Meine These seit Beginn der Beschäftigung mit der Gestaltung sozialer Organisationen lautet: Soziale Organisationen sind (eigentlich) perfekte Organisationen, um den Herausforderungen gesellschaftlichen Wandels gewachsen zu sein.

Diese These begründet sich zum einen aus den vielfältigen Anforderungen unterschiedlichster Funktionssysteme, denen sich soziale Organisationen als pluralistische Organisationen gegenüber sehen: Soziale Organisationen müssen den Anforderungen des Wirtschaftssystems und des Politik- sowie Rechtssystems ebenso gerecht werden wie – je nach Arbeitsfeld – den Anforderungen des Bildungssystems oder des Gesundheitssystems. Ein Umgang mit dieser Komplexität kann nur gelingen, wenn die Organisationen nicht einem klassischen, zweckrationalen Organisationsverständnis folgen.

Zum anderen begründet sich die These durch die Art der Organisationen als „front-line organizations“: Auch wenn der Begriff arg nach militärischer Logik klingt, sagt er nur aus, dass die Wertschöpfung der Organisationen durch die Professionellen unmittelbar an der Basis erfolgt: Geschäftsmodelle Sozialer Organisationen (ja, sowas gibt es) basieren nicht auf der angeblich herausragenden Arbeit der Führungskräfte und schon gar nicht auf Maschinen oder digitalen Technologien, sondern auf der Arbeit von Menschen mit Menschen, in der Beziehung, im direkten Kontakt. Maschinen, digitale Technologien ebenso wie die Führung können (und müssen) Unterstützung leisten, damit die Arbeit bestmöglich umgesetzt werden kann.

Daraus folgt, dass Soziale Arbeit – wenn sie denn erfolgreich sein soll – nur durch selbstorganisierte, möglichst autonom agierende Teams gelingen kann: Die Menschen an der Basis entscheiden selbst, was in der jeweiligen Situation gut und richtig ist. Sie orientieren sich an ihrer Profession, ihrer persönlichen Haltung sowie an organisationalen Prinzipien.

Selbstorganisation wiederum ist eins der wesentlichen Prinzipien zeitgemäßer und damit „agiler“ (im Sinne von anpassungsfähiger) Organisationen. Die anderen Prinzipien sind – mit Blick auf die Menschen – Ganzheitlichkeit und – mit Blick auf die Vision – der organisationale Sinn. Ich habe bereits hier ausgeführt, warum Selbstorganisation, Ganzheitlichkeit und Sinn nicht nur als Prinzipien für zeitgemäße Organisationen, sondern auch als grundlegend für gelingende soziale Organisationen gelten können.

Subsidiarität als Grundprinzip der Selbststeuerung

Meine o.g. These wird – drittens – unterstützt durch das die Arbeit sozialer Organisationen prägende Subsidiaritätsprinzip. Jeder Studierende der Sozialen Arbeit lernt im ersten Semester wenn nicht die Bedeutung, so zumindest das Wort „Subsidiaritätsprinzip kennen. Zur Wiederholung des im Studium hoffentlich Gelernten:

„Das S.sprinzip ist ein Strukturprinzip einer freiheitlichen und menschenwürdigen Staats- und Gesellschaftsordnung. Es verpflichtet den Staat ebenso zur Aktivität wie zur Selbstbeschränkung. Es verpflichtet ihn zur Hilfe für die kleineren und untergeordneten Gliederungen (Länder, Kreise, Kommunen, Selbstverwaltungseinrichtungen), um der einzelnen Bürger und der Familien willen, aber es verbietet ihm auch die Intervention in deren Aufgaben, wenn diese sie aus eigenen Kräften erfüllen können. Können sie diese Aufgaben aus eigenen Kräften nicht erfüllen – z. B. im Bildungs- oder Sozialbereich – dann verpflichtet das S.sprinzip den Staat darüber hinaus, diese Aufgaben nicht gleich an sich zu ziehen, sondern Wege zu suchen, auf denen sich die Selbsthilfekräfte stärken lassen. Dem S.sprinzip eignet also eine positive, den Staat aktivierende, und eine negative, ihn abwehrende und zugleich vor Überforderung schützende Dimension. Beiden Dimensionen zugleich gerecht zu werden, ist das dauernde und häufig kontroverse Geschäft der Politik.“ (Spieker M. (2020): Subsidiarität).

Für mich ist insbesondere spannend, dass es dem Staat verboten ist, in die Arbeit und die Aufgaben der untergeordneten Teilsysteme einzugreifen, wenn diese sie aus eigenen Kräften erfüllen können. Wenn jedoch die eigenen Kräfte nicht ausreichen, wird die übergeordnete Stelle (der Staat, in diesem Fall) verpflichtet, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben: Die untergeordnete Stelle wird darin unterstützt, selbstbestimmt und autonom handeln zu können.

Übertragen auf Organisationen lässt sich festhalten, dass es unter Voraussetzung des Subsidiaritätsprinzips nicht rein selbstorganisierte Organisationen geben muss (und kann). Es ist jedoch grundsätzlich davon auszugehen, dass die an der Basis agierenden Kräfte von der übergeordneten Ebene darin unterstützt werden (sollten), sich selbst zu helfen – sofern sie ihre eigenen Aufgaben nicht allein bewältigen können.

Das Subsidiaritätsprinzip verlangt dienende Führung

Führung wird damit zur „dienenden Führung“: einer Führung also, die die Menschen an der Basis, dort, wo die Wertschöpfung sozialer Organisationen stattfindet, unterstützt, damit sie ihre Arbeit autonom und selbstbestimmt und damit bestmöglich machen können.

Gerade in Zeiten von Corona, von Lockdown und Homeoffice wird dies vielen Führungskräften schmerzlich bewusst: In der operativen Arbeit werden sie nicht gebraucht. Gebraucht werden sie aber, um die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass die Arbeit auch unter erschwerten Bedingungen gut gelingen kann. Das kann die strategische Weiterentwicklung der Organisation bedeuten. Das kann aber auch bedeuten, einfach mal Pizza und Bier zu bestellen. Und im einfachsten Fall kann es bedeuten, den Mitarbeiter*innen zu vertrauen und einfach mal nichts zu tun. Wie im Subsidiaritätsprinzip angelegt:

Es ist der übergeordneten Stelle verboten, in die Arbeit und die Aufgaben des untergeordneten Teilsystems einzugreifen, wenn dieses die Arbeit aus eigener Kraft erfüllen kann.

Das Kapital sozialer Organisationen

Abschließend sei nur noch der Verweis darauf gestattet, dass es – nicht nur mit Blick auf das Subsidiaritätsprinzip – jeder Führungskraft mehr als einleuchten sollte, dass das wirkliche Kapital jeder sozialen Organisation bei den Menschen an der Basis liegt.

Die Menschen, die Sozialarbeiter* innen, die Pflegekräfte, die Erzieher *innen, sind in ihrer Entwicklung so zu unterstützen, dass sie ihre Arbeit bestmöglich, selbstbestimmt und autonom erledigen können. Das jedoch zeigt sich leider nicht in allen sozialen Organisationen, geschweige denn in der gesellschaftlichen Wertschätzung dieser Berufsgruppen. Klatschen allein hilft hier nicht.

Kundenorientierung in der Sozialen Arbeit, oder: Wer zahlt, bestimmt die Musik!

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Durch die digitale Transformation kommen Geschäftsmodelle auf den sozialen Markt, die sich radikal an den Bedarfen der Nutzer*innen orientieren – Kundenorientierung wird hier groß geschrieben. Soziale Organisationen sind jetzt gefordert, mithilfe von Design Thinking ihre Services zu optimieren, um im Spiel um die pflegebedürftige Oma (und den Opa und die Kinder sowie die Katze und und und) mithalten zu können. Die Zukunft sozialer Organisationen muss also irgendwie anders aussehen. Kundenorientierung in der Sozialen Arbeit ist jedoch mit einigen Herausforderungen behaftet.

Es besteht die mehr als berechtigte Angst, dass neue Organisationen, Social Entrepreneurs und überhaupt gar nicht „social“ businesses ein ziemliches Stück des begrenzten Kuchens zur Finanzierung sozialer Arbeit abgreifen. Buurtzorg in den Niederlanden wird hier gerne als Beispiel eines „disruptiven Geschäftsmodells“ aus unserem Sektor herangezogen: Von 2006 bis heute von 4 auf 10.000 Mitarbeiter*innen, da bleiben nicht mehr viele ambulante Pflegedienste in den Niederlanden.

Echt jetzt?

Unternehmensberatung für die Sozialwirtschaft

Organisationsberatung für die Sozialwirtschaft

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Organisationsberatung für Organisationen der Sozialwirtschaft, Bildungseinrichtungen und Kommunen 

Mit wem ich gerne arbeite...

Ich arbeite gerne mit Menschen, die in sozialen Organisationen Verantwortung tragen und Zukunft gestalten – als Geschäftsführung, Bereichs- oder Teamleitung oder in Führungsteams von Organisationen der Sozialwirtschaft, Bildungseinrichtungen, Kommunen und Pflegeeinrichtungen. 

Du bist hier genau richtig, wenn Du…

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Mein Motto: Systeme ändern, nicht Menschen!

Ich setze in meiner Arbeit am System und den formalen und informellen Spielregeln, nach denen Menschen handeln an – und nicht beim Versuch, Menschen zu ändern. Gemeinsam gestalten wir Strukturen, in denen Menschen gerne arbeiten, Verantwortung übernehmen und Ziele wirksam erreichen können.

Hier findest Du mehr dazu, wie ich arbeite!

Wobei ich dich unterstützen kann:

Organisationsentwicklung und Strukturen gestalten

Wenn Strukturen, Rollen und Prozesse nicht mehr zu eurem Auftrag passen, wird Arbeit anstrengend. Ich unterstütze dabei, Spielregeln, Prozesse, Kommunikationswege und Organisationsstrukturen so zu gestalten, dass Verantwortung klar ist, Zusammenarbeit gelingt und Deine Organisation  heute und in Zukunft handlungsfähig bleibt.

Das heißt konkret: 

  • Strukturanalyse & Klärung von Rollen und Verantwortlichkeiten

  • Gestaltung und Weiterentwicklung von Organisationsstrukturen

  • Begleitung von Strategieprozessen und ihrer Umsetzung

Hier findest Du mehr Infos zu meinem Angebot rund um die Organisationsentwicklung.

Strategieentwicklung und -umsetzung

Erfolgreiche Organisationen verfügen über auf klare Ziele und gut durchdachte Strategien zu deren Verwirklichung – das gilt auch für soziale Organisationen.

Mein Ansatz fokussiert  auf agile Strategieentwicklung und -umsetzung, um Anpassungsfähigkeit zu gewährleisten. Es wird ermöglicht, schnell auf Veränderungen zu reagieren und die Ziele Deiner Organisation effizient zu erreichen. 

Hier findest Du mehr Infos zu meinem Angebot agiler Strategieentwicklung und Umsetzung. 

Führung in komplexen Organisationen

Führung in Organisationen der Sozialwirtschaft bewegt sich immer in Spannungsfeldern – zwischen Fachlichkeit, Wirtschaftlichkeit, Klient:innen, Kostenträgern, Politik etc.

Ich begleite Führungskräfte und Leitungsteams dabei, Führung so zu gestalten, dass sie zur Organisation und ihren Strukturen passt.

Das heißt konkret: 

Interessiert? Dann kannst Du…

Ich bin Hendrik Epe und glaube nicht an Standardlösungen – sondern an Beratung, die passt.

Damit das gelingt, setze ich nicht an der Veränderung der Menschen an, sondern bei der Gestaltung von Spielregeln und Strukturen, nach denen sie handeln getrau dem Motto: 

Change the system – not the people!

Statt an Haltung oder Motivation zu appellieren, geht es mir um die Gestaltung von Strukturen und (in)offiziellen Spielregeln, die gute Arbeit ermöglichen.

Und gute Arbeit ist inmitten von Fachkräftemangel, zunehmender Komplexität und Veränderungsdruck dringend nötig, um heute und in Zukunft wirksam zu handeln.
 
 
Ich begleite dich und deine Organisation dabei, Strukturen zu gestalten, die gute Soziale Arbeit ermöglichen – statt sie zu behindern.
 

Eine Auswahl der Organisationen, mit denen ich arbeiten durfte:

Das sagen meine Kunden über meine Arbeit...

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Dann empfehle ich Dir, meinen wöchentlichen Newsletter zu abonnieren, in dem es jede Woche kurze Reflexionen und Updates rund um die  Organisationsentwicklung in Organisationen der Sozialwirtschaft gibt!

Außerdem solltest Du immer mal wieder auf meinem Blog vorbeischauen, in dem ich mich mit verschiedenen Themen rund um Führung und Organisationsentwicklung in der Sozialen Arbeit auseinandersetze!  

Aktuelle Blog-Beiträge rund um die Führung, Strategie- und Organisationsentwicklung von Organisationen der Sozialwirtschaft, Bildungseinrichtungen, Kommunen und Co.:

Lass uns sprechen!

Gemeinsam gehen wir Deine Fragen und Herausforderungen an – individuell und maßgeschneidert!

Dementsprechend beginnen meine Beratungsprojekte in der Regel mit einem Gespräch über Deine ganz individuellen Fragen und Herausforderungen in Deinem Team oder Deiner Organisation.

Strategieentwicklung für zeitgemäße Organisationen: Warum der Fokus auf die Digitalisierung allein gefährlich ist

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Das Leben ist eins der Schwersten. Als Entscheider*in, als Führungskraft und Managerin ist es heute mehr als relevant, „die“ Digitalisierung auf dem Schirm zu haben. Sie brauchen digitale Kompetenz als Mensch, Sie brauchen Digitale Führungsfähigkeiten im Sinne eines digital leaderships, Sie müssen digital kommunizieren und selbstverständlich muss Ihre Organisation digital fit sein – whatever that means – um in der digitalen Transformation nicht unterzugehen. In diesem Gewusel habe ich selbst vor Kurzem noch geschrieben, dass es digitaler Strategien für Ihre Organisation bedarf und ich stehe immer noch dazu. Sogar auf meinem Laptop steht der Spruch „Digitalisiert’s eich!“

Und gleichzeitig
schreibe ich hier, dass der Fokus auf das Thema Digitalisierung gefährlich sein
soll?

Der Fokus auf die Digitalisierung allein ist gefährlich?

Spätestens hier
bedarf es einer Erläuterung:

Wir haben euch gewarnt! Oder: Drei Thesen für die Zukunft sozialer Organisationen

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„Dürfen wir WhatsApp nutzen?“ „Und wie sieht es mit Facebook aus?“ „Und dann ist Facebook ja eigentlich schon veraltet, oder?“ Diese und ähnliche Fragen tauchen in der Zusammenarbeit mit sozialen Organisationen im Kontext der Digitalisierung immer wieder auf.

Manche eigentlich anders geplanten Veranstaltungen fokussieren plötzlich explizit auf diese Fragen, da die Geschäftsführer (meist Männer) diesen Fokus bewusst, meistens aber unbewusst durch ihre Auftaktworte legen. Vorab, damit ich nicht falsch verstanden werde:

Ethikbasiertes Management sozialer Organisationen

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Gastbeitrag von Jonas Volpers


Wie können soziale Organisationen so gesteuert werden, dass sie tatsächlich das machen können, was sie machen wollen, was ihr Auftrag ist? Diese Frage begleitete mich durch die zwei Jahre meines Masterstudiums „Soziale Arbeit, Sozialpolitik & -management“ und sie begleitet mich weiter in meiner Rolle als Projektleiter eines Kinder-, Jugend- und Nachbarschaftszentrums. Sie bringt die Frage nach dem moralischen Anspruch Sozialer Arbeit mit der Frage nach Managementprozessen zusammen, die sich diesem moralischen Anspruch unterordnen.

Der folgende Beitrag ist eine Zusammenstellung der Ergebnisse meiner Masterarbeit, in der ich mich durch theoretische Überlegungen zur Ethik der Sozialen Arbeit und zu sinnorientierten Managementkonzepten, aber auch durch die Analyse von zwei innovativen sozialen Trägern der Frage genähert habe, wie das Management sozialer Organisationen von ihrem professionsethischen Fundament her gedacht werden kann.

Leseempfehlung: Innovation – Streitschrift für barrierefreies Denken

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Allein die Idee, einen Text von Wolf Lotter rezensieren zu wollen, ist nicht zwingend gut. Ein Buch von ihm zu rezensieren macht es nicht besser. Wolf Lotter, für diejenigen, die ihn nicht kennen, ist Mitbegründer der Zeitschrift „brand eins„, wo er die zu den Schwerpunktthemen schreibt. Diese Artikel, so heißt es auf Wikipedia, begründen seinen Ruf „als einer der führenden Publizisten auf dem Gebiet der Beschreibung der Transformation von der alten Industriegesellschaft hin zur neuen Wissensgesellschaft“ (Wikipedia). Jo, und ich will sein Buch rezensieren. Und das nur, weil es den mehr als ansprechenden Titel „Innovation – Streitschrift für barrierefreies Denken„* trägt und ich mich ja auch irgendwie mit Innovation beschäftige.

Kontrollwahn!

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Der folgende Beitrag befasst sich mit dem vorherrschenden Kontrollwahn in allen Bereichen unserer Gesellschaft. So steht unsere Welt vor gravierenden Herausforderungen, die sich als verschiedene Megatrends und Mega-Probleme ausdrücken lassen. Beispielhaft Digitalisierung als Trend und Klimawandel als Problem. Es lassen sich weitere Trends und Probleme anführen, die Auswirkungen auf unser Leben haben und verstärkt haben werden.

Hier wird mit Kontrolle, mit Absicherung, mit Verträgen und Regelungen versucht, die Komplexität dieser Begebenheiten in den Griff zu bekommen.

Wenn man jedoch einerseits die Trends, andererseits die Megaprobleme näher analysiert, stellt man recht schnell fest, dass die Komplexität der Gegebenheiten ein Ausmaß angenommen haben, das es nicht mehr ermöglicht, mit einfachen, kausalen Antworten, mit Kontrolle, mit Absicherung, mit Verträgen und Regelungen zu reagieren.

Brauchen wir Social Innovation Labs?

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Wenn man sich mit Fragen der Innovationsfähigkeit von Organisationen befasst, stößt man unweigerlich auf Innovation Labs. Teilweise sind dies – insbesondere in produzierenden Unternehmen – F+E-Abteilungen, also Abteilungen, die für die Forschung und Entwicklung neuer Produkte zuständig sind. Teilweise sind dies auch sog. „Innovation Labs“ oder „Innovation Hubs„. Der kreativen Namensgebung sind da keine Grenzen gesetzt. Mit Blick auf soziale Organisationen, aber auch mit Blick auf die meisten Verbände der freien Wohlfahrtspflege findet man diese „Abteilungen“ nicht. Aber: Brauchen nicht auch soziale Organisationen entsprechende Abteilungen, Labs, Hubs? 

Social Innovation Night Vol. 2 am 27.04.2017 – Vernetzung als Lernen

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Die zweite Social Innovation Night steht an, und zwar am 27.04.2017 im Grünhof in Freiburg.

Ich gehe natürlich davon aus, dass Du Dich bereits angemeldet hast. Falls das noch nicht so sein sollte, hast Du hier kostenlos die Möglichkeit dazu. Und was mich noch mehr freuen würde, ist, wenn Du die Idee weiterträgst in Deine Netzwerke.