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Inspiration und Lernen mit Keynotes und Workshops

Inspiration und Lernen mit Keynotes und Workshops für die Sozialwirtschaft

Mit Vorträgen und Workshops zu den Themen New Work, digitaler Transformation und der Entwicklung post-bürokratischer, zeitgemäßer sozialer Organisationen gestalte ich Ideen, damit Sie mutig neue Wege gehen, Ihre Stärken sehen und diese in den aktuell extrem dynamischen Zeiten als Kernkompetenz in den Vordergrund stellen können.

Die folgenden Vortrags- und Workshopthemen sehe ich beispielhaft für Themen, die ich gerne für Sie, Ihr Team, Ihre Organisation oder Veranstaltung (online wie offline) spezifisch zuschneide: 

Keynotes

Agilität

Keynote
"Zurück in die Zukunft, oder: Warum soziale Organisation die perfekten "New Work Vorreiter" sind!

Zeitgemäße Organisationen fokussieren auf die Prinzipien Selbstorganisation in der Zusammenarbeit, Ganzheitlichkeit im Blick auf die Mitarbeiter*innen und einer Orientierung am evolutionärem Sinn der Organisation. Diese drei Prinzipien liegen "eigentlich" in der DNA sozialer Organisationen. In der mitreißenden Keynote zeige ich Ihnen und Ihren Mitarbeiter*innen, wie es gelingen kann, die drei Prinzipien zu leben.

Digitalisierung

Keynote
"Zukunft gestalten, oder: Wie nutzen wir die digitale Transformation für Führung und Management sozialer Organisationen?"

Die Auswirkungen der digitalen Transformation sind - spätestens seit Corona - auch in sozialen Organisationen angekommen. Was aber genau unter der Digitalisierung oder besser der digitalen Transformation sozialer Organisationen zu verstehen ist und wie soziale Organisationen auf die damit einhergehenden Herausforderungen reagieren können, vermittle ich in dieser Keynote. Denn, soviel ist klar: Soziale Organisationen agieren unter besonderen Rahmenbedingungen, die Herausforderungen mitbringen. Gleichzeitig zeigen sich aber auch Chancen, die soziale Organisationen nutzen können, um ihren Weg in die Zukunft zu gestalten.

Selbstorganisation

Keynote
"Sozial arbeiten, oder: Wie lassen sich lebendige, soziale Organisationen gestalten?"

Zusammenarbeit in sozialen Organisationen wird zum einen beeinflusst durch Strukturen und Strategien. Hinzu kommt aber auch, dass oftmals Methoden und Werkzeuge fehlen, wie Selbstorganisation in Teams und sozialen Organisationen gelingen kann. Von den klassischen agilen Methoden bis hin zu spezifischen Abwandlungen für Ihre Organisation und Ihr Team begleite ich Sie bei der Findung und gezielten Umsetzung von neuen Formen der Zusammenarbeit, damit in Ihrer Organisationen "soziale" Arbeit gelingen kann.   

Workshops

Innovation und New Work

Workshop
"Führung in der digitalen Transformation: Herausforderungen erkennen und Chancen nutzen"

Digitale Transformation, Klimakatastrophe, demografischer Wandel, Globalisierung und vieles mehr zeigen, dass sich die Welt aktuell radikal wandelt. Der Blick auf die Paradigmen von Führung und Management sozialer Organisationen zeigt jedoch, dass hier oftmals kein Wandel stattgefunden hat. Wie aber sieht der Wandel auf der Ebene von Führung und Management aus? Wo liegen die wesentlichen Herausforderungen für Führungskräfte und wie kann diesen so begegnet werden, dass Mitarbeiter*innen und die Führungskräfte etwas davon haben? Dies und mehr vermittle ich Ihnen in dem 1 - 2 tätigen Workshop.

Selbstorganisation

Workshop
"Selbstorganisation im Team: Komplexe Aufgaben gemeinsam lösen!"

Nein, Selbstorganisation bedeutet nicht, dass jeder machen kann, was er will, das schon vorab 😉 Gleichzeitig ist selbstorganisierte Zusammenarbeit die wesentliche Möglichkeit, auf die zunehmend komplexen Anforderungen unserer Arbeitswelt zu reagieren. Gelingende, selbstorganisierte Zusammenarbeit hat jedoch einige Voraussetzungen, die sich auf die Kultur der Organisation, Führung in Selbstorganisation, Prozesse und Strukturen sowie die Tools und Methoden zur Selbstorganisation beziehen. Wenn die Voraussetzungen gegeben sind, können Ihre Mitarbeiter*innen die Fähigkeiten zur Selbstorganisation voll ausleben. Wie das gelingen kann und wie Sie den Voraussetzungen begegnen, erfahren Sie in diesem Workshop.

Social Service Design

Workshop
"Innovation ermöglichen: Organisationale Kompetenz für die Umsetzung neuer Ideen entwickeln"

Dass neue Ideen besonders gerne beim Duschen entstehen, mag sein. Die neue Idee allein reicht jedoch nicht: Innovation ist die Umsetzung Ihrer Ideen, innerhalb der Organisation oder bezogen auf neue Produkte und Dienstleistungen. Welche Voraussetzungen müssen aber Organisationen mitbringen, damit die Ideen nicht an der ersten Hürde scheitern? Wie gelingt sinnvolles Innovationsmanagement? Welche Herausforderungen finden sich auf Ebene von Führung und Management, wenn es um das Thema Innovation geht? Diese und mehr Fragen stehen im Zentrum des Workshops.  

Individualität, online wie offline

Nicht nur über die Digitalisierung reden, sondern auch machen, bedeutet für mich selbstverständlich, dass alle Angebote in Präsenz oder digital stattfinden können. Und natürlich passe ich meine Vorträge, Keynotes, Workshops an Ihre je individuellen Bedürfnisse, Fragen und Herausforderungen Ihrer Organisation an. 

Newsletter

Der IdeeQuadrat Newsletter - Infos für die Zukunft Deiner Organisation

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Mit IdeeQuadrat begleite ich soziale Organisationen als Vorreiter gesellschaftlicher Transformation. Über meine dabei gemachten Lernerfahrungen schreibe ich immer mal wieder in meinem Blog und spreche im IdeeQuadrat-Podcast immer wieder mit spannenden Menschen über die Themen


New Work,

Organisationsentwicklung,

soziale Organisationen und die

Entwicklung einer zukunftsfähigen Gesellschaft.


Du kannst Dich hier eintragen, wenn Du etwa einmal im Monat eine Zusammenfassung meiner Beiträge und Podcast-Episoden bekommen willst. Außerdem gibt es immer wieder Emnpfehlungen zu Büchern, anderen Podcasts, Tools... 

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Vor New Pay in der Sozialwirtschaft kommt New Anerkennung! Ein paar Gedanken…

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Der folgende Beitrag bezieht sich auf die Blogparade New Pay, die von Nadine Nobile, Stefanie Hornung und Sven Franke initiiert wurde.

Die Drei stellen verschiedene, mehr als spannende Fragen, die sich um das Thema Gehalt, Geld, Bezahlung, Anreize und vieles mehr in einer neuen Arbeitswelt drehen. Ich habe lange überlegt, wie ich die Fragestellungen im Kontext der Sozialwirtschaft aufgreifen kann, habe dazu bereits einen Beitrag geschrieben und lieber nicht veröffentlicht und will jetzt hiermit versuchen, zumindest einige Gedankengänge aus der Perspektive der Sozialwirtschaft mit einzubringen.

Warum aber fällt es mir so schwer, das Thema New Pay in Bezug auf die Sozialwirtschaft zu bearbeiten? 

Coworking als Innovationsraum zur Steigerung der Innovationsfähigkeit sozialer Organisationen

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Irgendwie fasziniert mich dieses „Coworking“ ja. Die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit anderen, motivierten, engagierten Menschen, die Wege beschreiten , die (noch) nicht zum Normalen unserer Arbeitswelt gehören. Soloselbständige, Webentwickler, StartUps, zusammen an einem Ort, mit dem Zweck der Vernetzung und dem gegenseitigen Befruchten neuer, guter Ideen.

Die Frage ist, ob und inwieweit die Möglichkeiten des Coworkings auf die „klassische“ Soziale Arbeit übertragen werden können? (zum Unterschied zwischen klassischer Sozialer Arbeit und Social Entrepreneurship könnt Ihr hier einen kleinen Beitrag lesen).

Wir brauchen viel mehr Kindergarten!

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Ja, wir brauchen auch viel mehr Kindergärten! Aber darum geht es mir hier nicht. Wir brauchen viel mehr Kindergarten! Mir geht es darum, dass ich immer wieder über die Vergleiche der Arbeitswelt mit Kindergärten höre, lese und diese selbst verwende:

„Das ist hier wie im Kindergarten!“ oder „Die Führungskräfte verhalten sich wie im Kindergarten!“ oder „Was für ein Kindergarten!“

Kennen Sie, oder?

Do, what’s needed, oder: Wir brauchen zeitgemäße Organisationen!

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Man nehme ein wenig agiles Management, mixe dies mit flachen oder am Besten gar keinen Hierarchien, gebe zwei bis drei Teelöffel New Work hinzu und verrühre das Ganze lange unter der Zugabe von Innovation so lange, bis eine zähe Buzzword-Brühe entsteht. Am Ende wird die ganze Soße garniert mit ausreichend Digitalisierung, damit einem die unter der süßen Oberfläche verborgene Organisationskröte auch schmeckt.

Kollektive Prokrastination und was wir dagegen tun können

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Eigentlich müsste ich nen Vortrag vorbereiten, ein Beratungskonzept schreiben, zwei Angebote fertig machen und mich um den Garten kümmern. Aber irgendwie, irgendwie habe ich keine Lust, sitze vor dem Rechner und verschiebe die wichtigen Dinge auf später, auf dann, wenn es oft zu spät ist, um wirklich gut zu werden. Ich prokrastiniere vor mich hin. Prokrastination lässt sich als pathologische Störung definieren, die „durch ein unnötiges Vertagen des Beginns oder durch Unterbrechen von Aufgaben gekennzeichnet ist, sodass ein Fertigstellen nicht oder nur unter Druck zustande kommt“ (wikipedia). Kennen wir alle, oder?

Aber kennen wir Prokrastination nicht auch auf kollektiver, gesamtgesellschaftlicher Ebene?

Spätestens seit der Überraschung der Bundesregierung über die Geschwindigkeit der Machtübernahme durch die Taliban war mein Gefühl zumindest, dass in der Regierung Menschen Uno spielen, Fenster putzen und Faxgeräte reparieren, um dann ernsthaft überrascht zu sein, wenn ihnen ihre eigenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten auf die Füße fallen.

Wollten die Menschen, die die Verantwortung trugen, nicht genauer hinschauen und schon vorbereitet in den Abzug der Truppen und die Rettung der „Ortskräfte“ (seltsamer Begriff) gehen? Aber nicht nur beim Thema Afghanistan (wobei das eine für viele Menschen unmittelbar tödliche Überraschung war) ist dieses „Wegschauen“ nicht mehr nur individuell, sondern kollektiv.

Und es hängt bei den folgenden Themen auch nicht mehr nur an einzelnen Menschen in bestimmten Positionen, sondern oftmals an uns allen – kollektiv eben.

Hier also ein paar Themen, in denen wir kollektiv vor uns hin prokrastinieren:

Klimakrise

Ich will und kann nicht alle auf der Hand liegenden Argumente vortragen, die darlegen, dass genau jetzt der letzte Zeitpunkt zum Umsteuern in der Klimakrise ist.

Wenn wir für unsere Kinder noch eine halbwegs lebenswerte Zukunft wollen, müssen wir jetzt politische Entscheidungen treffen, die dieses Ziel (bspw. 1,5 Grad) sichert.

Jetzt.

Und jetzt findet lieber die IAA in München statt und der Kohleausstieg ist lieber mal irgendwann 2038 oder so… Denn, ganz ehrlich: Es ist wichtig, dass Du die Kartoffeln vom Bauern um die Ecke kaufst und Hafermilch trinkst.

Wirksam ist aber, wenn die Politik Gesetze verabschiedet, die bspw. verbieten, schneller als 120 km/h auf der Autobahn zu fahren, Kerosin ganz anders besteuern oder den Kohleabbau morgen stoppen. Das ist kurz schmerzhaft für eine (überschaubare) Menge an Menschen, aber es ist langfristig hilfreich für das Überleben der Menschheit.

Bildung

Wir wissen, dass unser Bildungssystem so lala ist.

Mit „so lala“ meine ich, dass es nicht gut funktioniert, wenn man aus Perspektive der „Leistung“ draufschaut. Pisa-Tests haben uns immer wieder gezeigt, dass die deutschen Schüler*innen irgendwo im Mittelfeld rumdümpeln. Und das, obwohl irgendwie alle unzufrieden mit dem System sind.

Viel wichtiger aber ist, dass wir in einer hochdynamischen Zeit leben, in der es nicht mehr auf die Vergleichbarkeit von Leistungen (Noten…), sondern auf die Gestaltung von Komplexität ankommt.

Komplexität lässt sich am Besten gestalten, indem Vielfalt zugelassen wird. Kreativität, Kollaboration, Kommunikation und kritisches Denken sind viel zitierte, notwendige Zukunftskompetenzen, die aber im klassischen Schulsystem in der Breite nicht zählen.

Und ich mache den Lehrer*innen keinen Vorwurf. Die Funktionslogik unseres Bildungssystems ist auf Vergleichbarkeit, und nicht auf Innovation ausgerichtet. Da kann der/die Einzelne nicht viel tun.

Ach ja, Schule allein ist nicht der Bildungsbereich. Hochschulen und das Ausbildungssystem kommen hinzu, sind aber nicht besser aufgestellt.

Digitalisierung

Wenn ich hier nen gif hinsetzen könnte, wäre es ein verrückt kicherndes Männchen, verzweifelt ob der ganzen offen auffindbaren Warnungen, Hinweise und Tipps, was im Digitalen jetzt und in Zukunft getan werden muss.

Die Rede von Lobo zur Eröffnung der Republica 2021 reicht im Grunde aus, um das kollektive Versagen auf diesem Gebiet zu verdeutlichen.

Und jetzt damit zu beginnen, Glasfaser zu verlegen, ist schon wieder zu spät, wenn man bspw. die Aktivitäten von Starlink betrachtet. Aber nun gut, es kommt ja alles so plötzlich…

Arbeit

Arbeit ist ein sehr großer Bereich, der schwer zu fassen ist. Aber auch da habe ich das Gefühl, dass viele (nicht alle) Unternehmen und Organisationen an Vorstellungen des letzten Jahrhunderts hängen.

Nein, die Menschen arbeiten (langfristig) nicht mehr, wenn man ihnen eine Karotte vor die Nase hängt. Das ist übrigens auch nicht „New Work“, auch wenn euch das so verkauft wird…

Und Menschen arbeiten auch nicht mehr, wenn man ihnen mit empfindlichen Strafen droht. Nein, Menschen, Erwachsene wie übrigens auch Kinder, müssen nicht kontrolliert werden, wenn sie einen Job machen, der sinnvoll ist und den eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten halbwegs entspricht.

Dabei geht es nicht um Spaß bei der Arbeit. Es geht darum, einen Beitrag zu leisten. Das geht für jede Aufgabe, von der Straßenreinigung bis hin zur Quantenphysik (mir ist kein besseres Beispiel eingefallen). Und ihr wundert euch über Fachkräftemangel? Ach, übrigens, Arbeit muss nicht zwangsläufig bezahlte Arbeit sein.

Auch Care-Arbeit ist Arbeit und trägt einen wesentlichen Teil zum Wohlstand unserer Gesellschaft bei.

Soziales und Gesundheit

Das Klatschen ist verhallt, oder?

Die Bedingungen in Pflege und in vielen sozialen Arbeitsfeldern sind nicht nur weiterhin schlimm, sondern schlimmer geworden. Die Feststellung, dass die Pflegekräfte in der Pandemie kaum Unterstützung bekommen haben, führt dazu, dass die Menschen die Pflege verlassen Ciao, Kakao! Und der Fachkräftemangel in der Branche ist schon jetzt – wie auch in der Branche der Erzieher*innen – krass. Es fehlen – als Beispiel – bis 2025 etwa 300.000 Erzieher *innen.

Und die Regierung ist auf dem Weg, den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich zu beschließen. Alles cool, aber wer soll denn wen betreuen? Vielleicht betreuen einfach die Grundschulkinder am Nachmittag die Pflegebedürftigen und umgekehrt? Vielleicht unterstützt durch ein paar arbeitslose Menschen, wie es die grandiose Idee aus Bayern vorschlägt? Das war Ironie!

Und nu? Was tun gegen Prokrastination?

Alle Punkte ließen sich in vielerlei Hinsicht auffächern. Darum geht es mir aber nicht. Mir geht es darum zu betonen, dass all die (und noch mehr) Themen, die unserer Gesellschaft wirklich unter den Nägeln brennen, schon lange auf der Hand liegen.

Es gibt Tonnen von Büchern, Studien, Veröffentlichungen und so weiter, die darlegen, dass in den Bereichen dringender Handlungsbedarf besteht. Und wir prokrastinieren vor uns her. Wir regen uns auf über Gender-Schreibweise, Lastenräder oder andere Nebensächlichkeiten, ohne wirklich aktiv zu werden.

Aber was könnte man denn tun?

Wenn ich mich persönlich motivieren will, doch die wichtigen Dinge zu tun und nicht mehr noch das nächste Video bei Insta zu schauen, gehe ich wie folgt vor:

Projekte klären

Wenn ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehe, stellt sich zunächst die Frage, in welchem Wald ich eigentlich bin. Anders:

Was sind meine wichtigsten Projekte? Woran will ich gerade wirklich arbeiten?

Meist sind das zu viele Projekte, aber es hilft, sich einen Überblick zu verschaffen. Und wie wäre es, wenn wir uns kollektiv auf die drei Top-Projekte einigen könnten?

Klimakatastrophe steht dabei unangefochten auf Platz 1 der wichtigen Projekte, danach können wir gerne in die Diskussion gehen: Was ist als zweites Projekt dringend anzugehen? Bildung vielleicht? Ja, ich weiß, die Gesellschaft ist komplexer, aber die Diskussion über die Komplexität lenkt oft von der Gestaltung der Zukunft heute ab. Lasst uns lieber was machen!

Und ja, das heißt auch, dass es politische Entscheidungen, Gesetze braucht. Der Markt (allein) wird sicher nicht alles regeln…

Top 3 festlegen

Um was zu machen, versuche ich, meine wichtigsten 3 To-Dos für den Tag zu bestimmen:

Was sind die Dinge, die ich heute auf jeden Fall schaffen will?

Nicht mehr als 3, denn sonst erschlägt mich die pure Menge der Aufgaben. Und in jedem Projekt gibt es mehrere Aufgaben, sonst wäre es kein Projekt. Was wären also bspw. beim Klimawandel die drei wichtigsten Tasks?

Klar, wieder viel zu unterkomplex, aber warum nicht: Kohleausstieg jetzt, Tempolimit und ? Keine Ahnung, aber damit kennen sich ja die Profis aus. Und dann:

Einfach mal machen.

Musik

Ja, das passt nicht so:

Ich wähle mir eine motivierende Playlist aus, mit der ich gerne arbeite… Das ist nur bedingt zu übertragen, aber:

Auch wenn ich oben geschrieben habe, dass es nicht darum geht, dass Arbeit Spaß machen muss, macht Arbeit die Spaß macht mehr Spaß.

Wie wäre es also, wenn wir die anstehenden Herausforderungen nicht in der deutschen Bräsigkeit angehen und den Untergang des Abendlandes vor Augen haben, wenn wir nicht mehr mit 195 über die Autobahn brettern dürften?

Wie wäre es stattdessen, dass gerade die Umsetzung der anstehenden Aufgaben eine lebenswerte Zukunft für alle (und vor allem für unsere Kinder und Enkel) erzeugen würde?

Die Vision einer lebenswerten Zukunft ist schon irgendwie cool, oder?

Time-Blocking

Ich unterteile meine Arbeit dann meist in etwa 25 – 30 Minuten Blöcke.

Länger kann ich mich sowieso nicht konzentrieren, danach muss ich dann 5 Minuten bei Twitter schauen oder so. Und ja, warum machen wir das nicht ähnlich im Großen:

Es müssen keine endlosen Aufgaben sein, die da vor uns liegen. In einer komplexen Welt ist iteratives Handeln, also das „Schritt für Schritt Vorgehen“ sowieso viel sinnvoller. Nach jedem Schritt, nach jeder Iteration können wir dann schauen, ob wir (natürlich im Großen) auf dem richtigen Weg sind.

Fazit: Wählen gegen Prokrastination 2021

Mit den oben genannten Schritten gelingt es mir, mich immer wieder aus meiner eigenen Prokrastination zu holen – kleine Schritte, Zeiten und gute Musik. Jaja, ich weiß, das ist alles ziemlich naiv auf gesellschaftlicher Ebene.

Aber mich wundert schon, dass bei den großen Themen, die ich oben angerissen habe, in den vergangenen Jahren politisch so verdammt wenig passiert ist. Ich war eigentlich immer Fan von (der Person) Angela Merkel, aber das Gefühl, dass 16 Jahre einfach nur ausgesessen wurde, bleibt (leider).

Uns bleibt bei vielen Themen nicht mehr viel Zeit, um wirklich Veränderungen anzugehen. Ein „Weiter so“ wird nicht helfen. Und das ist auch mein Plädoyer für die anstehende Wahl:

Eine GroKo, die weiter nichts tut, wäre eine echte Katastrophe für die zukünftigen Generationen. Lasst uns also entsprechend wählen, um einen dringend notwendigen Neuanfang zu wagen und die Gesellschaft aus der Starre des Nichtstuns, des Aufschiebens, der Prokrastination, zu holen.

Es könnte ja gut werden…

Hendrik Epe

Hendrik Epe - Pfadfinder einer neuen Arbeitswelt

Getreu meinem Motto „connecting perspectives to change systems“ begleite ich  Menschen, Teams, Organisationen und damit „soziale Systeme“ in ihrer Transformation. 

Dazu stehe ich meinen Kund*innen als Pfadfinder in unsicherem Terrain der neuen Arbeitswelt zur Seite und verbinde Perspektiven der systemischen Organisationsentwicklung mit konkreten Methoden und Tools zur Gestaltung zeitgemäßer Organisationen.

Gerade soziale, gemeinnützige Organisationen, Verwaltungen, Bildungseinrichtungen und NPO’s – davon bin ich überzeugt – tragen die Fähigkeit zur Gestaltung ihrer Zukunft in ihrer DNA – insbesondere die Fähigkeit zur Selbstorganisation, Sinnstiftung, Innovation und dem ganzheitlichen Einbezug der Kompetenzen aller beteiligten Menschen.

Für mich gilt es, diese Fähigkeiten lebendig werden zu lassen.

Die Verbindung aus Sozialen Problemen, systemischen Ansätzen der Organisationsentwicklung und Herausforderungen der gesellschaftlichen Megatrends, allen voran New Work in Verbindung mit der digitalen Transformation, beschäftigen mich seit vielen Jahren. 

Ich bin davon überzeugt, dass die Wohlfahrt in Deutschland, das Gemeinwesen, Bildungs- und öffentliche Einrichtungen wesentlich sind für das Gelingen einer zukunftsfähigen Gesellschaft. 

Gleichzeitig müssen wir unsere Organisationen neu denken und gestalten – von Ausbildung und Studium über Schulen, Hochschulen Wohlfahrtsverbände bis hin zu Kommunen und Verwaltungen.  

Ach ja, spannend ist vielleicht noch, was andere über mich schreiben? Dann schau doch mal hier, im Portrait der Seite D3 – so geht digital – vorbei. 

Organisationsentwicklung konkret, oder: Mein inhaltlicher Fokus

Mein inhaltlicher Fokus liegt auf den Themen 

  • – Organisationsentwicklung,
  • – New Work und
  • – digitaler Transformation.

Zu diesen Themenkomplexen begleite ich Organisationen im Wandel, damit New Work im ursprünglichen Sinne gelebt werden kann Damit will ich Sie und Ihre Organisationen für die komplexen und dynamischen Herausforderungen einer (Arbeits-) Welt im radikalen Wandel wappnen. Für Menschen, die ein wenig an der Theorie zur Gestaltung von Organisationen interessiert sind: Ich orientiere mich in meiner Arbeit am St. Galler Management-Modell. 

Lassen Sie uns sprechen...

Ihnen ist das alles noch etwas unklar? Verstehe ich gut… 

Lassen Sie uns doch einfach ein  – natürlich kostenloses – Erstgespräch vereinbaren?  

Hier können Sie mir direkt eine Mail schreiben! 

Pfadfinder sein, oder: Meine Haltung in der Veränderung

Meine Haltung organisationaler Veränderung gegenüber gleicht der eines Pfadfinders:

Wir können organisationale Veränderung nicht rezepthaft, in XY Schritten denken und umsetzen. Das hat in sozialen Systemen noch nie funktioniert. Noch dazu kommt in der heutigen Zeit aber, dass die Herausforderungen, denen wir uns heute gegenüber sehen,  komplex sind. Die Veränderungen vollziehen sich außerdem viel zu schnell, um darauf mit einem Plan, mit einer vorgefertigten Landkarte, reagieren zu können.

Unsere vorhandenen Landkarten, mit denen wir Arbeit und Organisationen, mit denen wir aber auch organisationale Veränderung denken und angehen, sind veraltet. Nochmal: Wir haben für die Zukunft keine Landkarten. 

Damit geht es mir auch um eine Veränderung der Art, wie wir organisationale Veränderung angehen. Es macht keinen Sinn, vorab einen detaillierten Plan der einzelnen Veränderungsschritte herauszuarbeiten, diese Schritte dann abzuarbeiten und damit irgendwann „fertig zu sein“. Veränderung sozialer Systeme ist vielmehr die einzige Konstante.

Meine Aufgabe dabei ist es, wie ein Pfadfinder gemeinsam mit Ihnen neue Wege zu finden und Schritt für Schritt zu gehen, die für Sie und ihre Organisation richtig sind. Genauso gilt es, die Wege zu vermeiden, die sich als Sackgassen herausgestellt haben. Es gilt auch, die Wege, die wir immer gegangen sind, zu verlernen und sich auf das Neue, das Kommende, die Zukunft einzulassen – immer wieder.  

Etwas theoretischer formuliert ist eine systemisch-konstruktivistische Grundperspektive für mich handlungsleitend. 

Mehr oder weniger privat bzw. was sonst zählt...

Ich lebe mit meiner Frau und drei Kids (im Alter von 7, 11 und fast 15 Jahren) in der Nähe von Freiburg am schönen Kaiserstuhl, bin ganz ursprünglich mal Sozialarbeiter und -pädagoge, dann auch Sozial- und Bildungsmanager. Zunächst habe ich in der stationären Jugendhilfe gearbeitet, bin dann in den Bereich von Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement gewechselt und arbeite aktuell auch festangestellt an der Katholischen Hochschule in Freiburg. Dort leite ich den Bereich der Weiterbildungen. Außerdem bin ich noch Mitglied im Innovationsbeirat des DiCV Essen und Mitglied im Beraternetzwerk der Allianz für Beteiligung.

Nachhaltigkeit, oder: meine Verantwortung!

Nur ganz kurz (weil ich gerade noch intensiv darüber nachdenke, was der beste Weg sein kann): 

Ich fliege für meine Beratungstätigkeit nicht innerdeutsch (und aktuell schon mal sowieso nicht). In der Regel nutze ich den ÖPNV für meine Reisen (wenn sie denn wieder möglich sind). Nur wenn es wirklich nicht anders geht leihe ich mir ein Auto (bei einem Autohändler vor Ort). 2% meiner Einnahmen spende ich (aktuell über www.atmosfair.de) zur Kompensation meines CO2-Fußabdrucks.   

IdeeQuadrat Podcast

IdeeQuadrat Podcast

Wie werden sich Soziale Organisationen verändern? Wie kann dies für alle Beteiligten positiv, menschlich und zukunftsgerichtet gestaltet werden? Wie können agile soziale Organisationen gestaltet werden? Und was hat das alles mit der digitalen Transformation zu tun?

 Zu diesen (und mehr) Themen spreche ich (leider zu unregelmäßig) mit unterschiedlichsten, immer aber sehr besonderen Menschen!

Was ist Komplexität, Stephanie Borgert?

Wie gründet man eine digitale Fachschule für Heilpädagogik, Alicia Sailer?

Was ist (Deine Vision von) New Work, Christine Jung?

Wie gelingt Selbstführung, Lars Bobach?

Wie geht innovative Kirche der Zukunft, Maria Herrmann?

Werkraum Zukunft #2: Diversity und (soziale) Innovation

Wie geht innovative Kirche der Zukunft, Maria Herrmann?

WerkraumZukunft #1: Warum beschäftigt uns Nachhaltigkeit in der Sozialwirtschaft?

Wie geht Ambidextrie, Dr. Gudrun Töpfer?

Wie geht kollegiale Führung, Dr. Christian Geyer?

Wie lebendig sind Organisationen, Mark Lambertz?

Wo arbeiten wir morgen, Tobias Kremkau?

Wie natürlich ist Führung, Jo Kristof?

Wie gestalten wir neue Narrative, Dr. Lena Marbacher?

Warum führt ihr gemeinsam, Julia Collard und Sven Schnitzler?

Lauf davon, oder: (alte und neue) Lieder über (alte und neue) Arbeit

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Frithjof Bergmann ist gestorben.

Ich will und kann nicht viel darüber schreiben, da ich ihn persönlich nicht kannte. Aber das bzw. besser: sein Thema „New Work“ wird mich begleiten, vermutlich auch bis an mein Lebensende.

Danke für die Inspiration!

Vielleicht als meinen kleinen, unbedeutenden Anteil habe ich Dir (und mir) eine Playlist bei Spotify erstellt, in der ich Lieder über Arbeit sammle. Diese Lieder zeigen Bilder, Glaubenssätze, Haltungen zum Thema neue und alte Arbeit. Mit „New Work“ im Sinne von Bergmann haben die Lieder insofern zu tun, als das Bild der „Lohnarbeit als milde Krankheit“, die Unverbundenheit der Menschen zu ihrer Arbeit, die Hierarchien etc. immer wieder durchscheinen – beim Streik, bei der Steigerung des Bruttosozialprodukts oder bei der Aufforderung von Danger Dan, dringend davonzulaufen:

„Da war ein Job, einer mit flexibler Arbeitszeit
In einer hippen Agentur, die sich sehr gut zu vermarkten weiß
Jede Woche eine After Work-Party mit dem Chef
So ein Start-Up-Unternehmer, der Ramones-Shirts trägt

Ich schrieb grad die Bewerbungsmail mit meinem Lebenslauf
Und klebte ein sympathisches und seriöses Foto drauf
Als mir Lou Reed erschien und sagte: „Lauf davon!“
Schwerer als reinzukommen, ist es wieder rauszukommen“

In einem Workshop am Wochenende habe ich mal wieder das Konzept der „Neuen Arbeit“ im Sinne von Bergmann besprochen. Wenn man nicht ganz an der Oberfläche bleibt (und New Work im Sinne der „Lohnarbeit im Minirock“ betrachtet) kommt die Radikalität der Theorie, der Werthaltungen, die Radikalität von Freiheit, Selbstbestimmung, Autonomie und Verbundenheit hinter dem Konzept von Bergmann, das aktueller denn je ist, schnell zum Vorschein. Kurz: New Work ist radikal.

Oder machst Du die Arbeit, die Du wirklich, wirklich tun willst?

Vielleicht kannst Du ja beim Hören der Playlist ein wenig darüber nachdenken…

Und, lieber Frithjof, vielleicht kannst Du ja auch da, wo Du jetzt bist, Musik hören?

Damit geht’s nämlich oft viel leichter…


Zum Weiterlesen findest Du hier noch ein paar Beiträge, in denen ich das Thema „New Work“ aus unterschiedlichen Perspektiven betrachte…

Und die Playlist lebt natürlich auch durch Deine Hinweise hier oder in den Kommentaren…