Warum ist zukunftsfähige Organisationsgestaltung gerade für Soziale Organisationen so wichtig?

Wie gesagt – siehe letzter Beitrag – bin ich gerade auf der Suche nach einem Thema für meine Master-Thesis.

In diesem Zuge und überhaupt beschäftigt mich – falls ihr meinen Blog schon etwas länger verfolgt – zunehmend die Frage, wie Organisationen der Sozialwirtschaft so gestaltet werden können, dass diese zukunftsfähig sind. Und an diesen Beschäftigungen will ich Euch doch gerne teilhaben lassen…

Was meine ich mit zukunftsfähig?

Die Sozialwirtschaft und damit die darin agierenden Organisationen stehen vor massiven Herausforderungen. Zu nennen sind bspw. der Fachkräftemangel, steigende Anforderungen, zunehmende Komplexität und noch so einiges mehr.

Buzzwords, ja, aber leicht zu hinterlegen, so, dass konkreter Handlungsbedarf entsteht. Das könnt ihr etwas detaillierter gerne noch einmal hier oder hier lesen. Die mit den beschriebenen Herausforderungen einhergehenden Auswirkungen auf die Organisationen der Sozialwirtschaft sind – so jedenfalls meine Auffassung – gravierend.

Zu Beginn lohnt es, sich noch einmal bewusst zu machen, was der Zweck Sozialer Arbeit ist.

Linksammlung 07/15

Beautiful People,

nehmt Euch nen Kaffee, lehnt Euch zurück…

Heute präsentiere ich Euch bereits die 7. Linksammlung. Und ich will vorab ganz ehrlich sein:

Ich bin gerade dabei, meine Master-Thesis zu strukturieren, einen Plan zu machen, diesen wieder umzuwerfen und neue Pläne zu machen. Mein Thema muss ich voraussichtlich im Februar abgeben, bis dahin ist also noch etwas Zeit, um neue Pläne zu machen. Auf der anderen Seite ist jedoch so gar keine Zeit, neben Familie, Arbeit, Studium und dem ganzen Rest…

Es kann somit sein, dass ich in den kommenden Wochen und Monaten nicht mehr ganz so regelmäßig, wie Ihr es gewohnt seid, neue Artikel schreibe…

Aber: Schreiben werde ich 😉

Jetzt aber los…

Kompetenzen für zukunftsfähiges Management von Organisationen der Sozialwirtschaft, oder: Eine Bitte um Eure Mithilfe!

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Wenn man Diskussionen zur Entwicklung und Gestaltung von Organisationen verfolgt, fällt ein Schlagwort immer wieder ins Auge:

Komplexität.

Die Welt wird komplexer, die Anforderungen werden immer undurchschaubarer und unplanbarer. Das einfach mal als platte These, die sich belegen lässt:

Herausforderungen wie die Wirtschaftskrise, der Klimawandel oder aktuelle Herausforderungen hinsichtlich des Umgangs mit den Flüchtlingsbewegungen, um nur einige zu nennen, sind nicht mehr in Gänze zu überblicken geschweige denn zu „steuern“ oder zu „managen”.

Den Blick fokussierend auf privatwirtschaftliche Unternehmen lässt sich feststellen, dass sich in den letzten paar Jahren – hervorgerufen insbesondere durch digitale Möglichkeiten sowie die Globalisierung – Geschäftsmodelle teilweise radikal gewandelt haben:

Etablierte Unternehmen tun sich schwer mit schnellen, agilen Anpassungen an neue Herausforderungen wohingegen bislang unbekannte „Player“ auf der Bildfläche erscheinen und ganze Wirtschaftszweige ins Wanken bringen. Zu nennen sind bspw. Unternehmen wie AirBnB, die die Hotelbranche vor die Frage stellt, was die Kunden eigentlich wollen, oder auch Automobilunternehmen wie Tesla, die mit radikal neuen Herangehensweisen an Fragen der individuellen Mobilität herangehen. Der aktuelle Skandal um die Abgaswerte bei VW verdeutlicht auf der anderen Seite eine „alte“, traditionelle Herangehensweise, die selbst vor Betrug nicht zurückschreckt. Welche Auswirkungen der Skandal auf den Wirtschaftsstandort Deutschland hat, ist, wiederum der Komplexität geschuldet, noch überhaupt nicht absehbar.

Wie sehen aber die Entwicklungen in Organisationen der Sozialwirtschaft aus?

Was Organisationen der Sozialwirtschaft mit VW zu tun haben…

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Bei VW haben einige Ingenieure, unterstützt und gedeckt durch ein paar Manager – und das ist ein Skandal – in vollem Bewusstsein an der elektronischen Steuereinheit des Motors (ich bin kein Ingenieur) rumgebastelt, um die Abgaswerte zu manipulieren bzw. nur dann zu verbessern, wenn der Wagen auf dem Prüfstand steht.

Das ist krass, kriminell, absurd… Mir fehlen die Worte.

Übergreifendes Social Marketing, oder: Warum gibt es so wenig geile Geschichten der Sozialen Arbeit?

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Ich bin gerade auf dem Rückweg aus Berlin. Hip und cool und alles, was einem dazu so spontan einfällt. Da sitzen coole Jungs und mindestens ebenso coole Mädels in abgerockten, aber ziemlich stylischen „Büroräumen“, die maximal als im Entstehen befindlich bezeichnet werden könnten. In Freiburg wäre die Bauaufsicht gekommen und hätte die Räumlichkeiten schon längst dicht gemacht, wahrscheinlich wegen Brandschutzmängeln und überhaupt, wie sieht das denn aus?

Des geht hier net!

Doch das geht! Und zwar richtig gut. So versuchen die Jungs und Mädels aus einer völlig anderen als der uns „im Sozialwesen“ bekannten Warte heraus, gute Arbeit zu leisten. Auf neuen, innovativen Wegen, mehr oder weniger „erfolgreich“, wobei schon fraglich ist, was unter „Erfolg“ zu verstehen ist.

Den „Impact“ mit der Reichweite der Homepage nachzuweisen ist in der Sozialen Arbeit nicht unbedingt gängig (unabhängig davon, dass es auch nicht viel Sinn macht).

Ich bin nachdenklich.

Was macht eigentlich eine gute Organisation der Sozialwirtschaft aus?

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Ich sitze im Zug, auf dem Weg von Münster zurück nach Hause.

Zurück vom 5. Fachtag Sozialmanagement, der zum Thema „Die ‘gute Organisation‘ – Leitorientierungen für die Organisationsgestaltung in der Sozialen Arbeit“ heute, also am Mittwoch, den 16.09.2015, an der Fachhochschule Münster stattfand.

Mit dem Beitrag will ich meine Eindrücke des Tages mit Euch teilen. Bei konkreteren Fragen dazu stehe ich Euch natürlich gerne zur Verfügung.

Einen eigenen Hashtag gab es nicht, soweit ich mich erinnern kann, WLAN auch nicht, somit fiel die direkte Diskussion über Twitter leider mehr oder weniger ins Wasser 😉 Macht doch mal mehr digital. Unter #ftsm15 findet Ihr aber ein paar spontane Eindrücke…

Leitfrage des Fachtags war:

Seid wachsam! Oder: warum das mit der Zukunft der Arbeitswelt nicht ganz einfach ist!

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Der aktuelle Titel der Zeitschrift „NEON“ lautet:

Mach, was du bist!

Das passt doch großartig zur neuen Arbeitswelt! Und greift selbstverständlich eine Frage auf, die schon Jahrhunderte alt ist:

Wer bin ich eigentlich? Und welche Möglichkeiten habe ich?

Ja, vor Jahrhunderten waren die Wahlmöglichkeiten wohl begrenzter als heutzutage, da können wir uns wirklich glücklich schätzen.

Aber, und das ist die Frage zu diesem Beitrag:

Ist sonst auch alles gut mit Blick auf die neue Arbeitswelt und dann noch fokussiert auf die Sozialwirtschaft? Oder gibt es doch irgendwo einen oder gar mehrere Haken mit Blick auf Freiheit, Selbstbestimmung und dem ganzen Rest? Und wenn es Haken gibt, wie lässt sich damit umgehen?

Zunächst noch einmal, als Einstieg, ein Blick darauf, was es mit der Veränderung der Arbeitswelt so auf sich hat:

Wie arbeiten wir in Zukunft oder: Tradition ist Bewahrung des Feuers und nicht Anbetung der Asche!

  • Wie arbeiten wir in Organisationen der Sozialwirtschaft in Zukunft?
  • Ersetzen uns zukünftig Maschinen?
  • Wie wird sich die Arbeit in sozialen Organisationen in Zukunft konkret ändern? 
  • Was bedeuten die Veränderungen für die Organisation auf der einen und die Mitarbeiter auf der anderen Seite?

Mit dem vorliegenden Beitrag – der Teil der Blogparade der BitKom zur KnowTech2015 ist – will ich versuchen, auf diese und noch ein paar andere Fragen eine Antwort zu finden.

Dazu vorab eine kleine Anekdote:

Kunden, Klienten, Prosumenten, oder: Was ist meine Haltung?

Ich verfolge in den letzten Tagen und Wochen die Berichterstattung zu der gefühlt immer größer werdenden Flüchtlingsthematik. Besonders erschüttert hat mich ein Bericht über die Zustände im Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) Berlin.

Dabei haben mich besonders die Berichte über den Umgang der Mitarbeitenden des Lageso schockiert, die – wie sie es aus ihrer organisationalen Struktur gewohnt sind – auf die Einhaltung der Vorgaben pochen.

Dringend benötigte Hilfe kann nicht geschehen, sie muss “erstmal koordiniert” werden.

Organisiert, gesteuert, gemanagt, verwaltet, aber eben: Nicht gemacht.

Das hat mich wieder zurück gebracht zu der Frage, mit wem und wie wir in der Sozialwirtschaft eigentlich zusammenarbeiten.