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Qualität und Innovation – geht das?

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Allein beim Begriff „Qualitätsmanagement“ bekommen einige Menschen graue Haare.

Dokumentationspflichten, sinnlose, maximal geldfressende Zertifizierungen, Standards, Prozesse, Messungen, Abläufe etc.

Das lässt sich doch mit Sozialer Arbeit alles überhaupt nicht vereinbaren!

Manchmal sind die grauen Haare nachvollziehbar. QM nervt, sofern es nicht sinnvoll umgesetzt ist!

Wirklich schwierig wird es dann, wenn das vorgeschriebene Qualitätsmanagement die Entwicklung der Organisation und damit der konkreten Sozialen Arbeit nicht befördert, sondern behindert.

Oder als Frage:

Lässt sich Innovation mit Qualität in Organisationen der Sozialwirtschaft überhaupt vereinbaren? Blockiert das in Organisationen der Sozialwirtschaft vorgeschriebene Qualitätsmanagement die Entwicklung der Organisation? Und was kann man tun, damit Innovation trotz Qualitätsmanagement möglich wird?

Arbeiten 4.0 – Kein Thema für die Sozialwirtschaft? (Teil 2 von 2)

Freue mich über Teil II meines Beitrags zu Arbeit 4.0 in der Sozialwirtschaft!

Zusammenfassend erscheint es mir wesentlich, Diskussion um die Sozialwirtschaft nicht nur auf die Nutzer der Angebote Sozialer Arbeit zu beschränken. Es muss endlich Zeit werden, die Organisationen selbst in den Fokus der Aufmerksamkeit fachlicher, aber auch überfachlicher Diskussionen zu rücken. So sehe ich in Organisationen der Sozialwirtschaft – sehr optimistisch betrachtet – das Potential, zu echten Vorreitern von Arbeit 4.0 zu werden.

Was meint Ihr? Liege ich richtig?

Freue mich über Kommentare und Anmerkungen!

Übrigens: Hier findet Ihr Teil I

Selbstreflexion, oder die Zukunft der Arbeit in sozialen Organisationen

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Über was schreibe ich hier eigentlich? Was ist der Sinn und Zweck? Wo soll es hingehen? Womit kann ich Euch und Ihnen einen hoffentlich akzeptablen Mehrwert liefern? Was ist das, oder noch spezifischer, was ist mein Thema?

Ehrlich gesagt bin ich auf der Suche nach dem eigentlichen Fokus des Blogs!  

Effectuation, oder: Wie man erfolgreiche Projekte umsetzt!

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Ich erwische mich oft dabei, dass ich tolle Ideen habe.

Tolle Ideen für meine berufliche Zukunft, Ideen für Unternehmen und Geschäftsmodelle, die ich irgendwann mal umsetzen werde, Ideen für herausragende, weltbewegende wissenschaftliche Publikationen, Nobelpreis quasi inbegriffen.

Ideen, wie ich Marathons gewinne und Ideen, wie ich innere Gelassenheit erlange. Ich habe tolle Ideen, wohin und wie ich mit meiner Familie im nicht vorhandenen VW-Bus verreise, wie ich Berge erklimme und die sieben Weltmeere umsegle. Ich habe Ideen, wie man die Welt retten kann! Ich habe sogar tolle Ideen für Menschen in meinem Umfeld, meine Frau kann ein Lied davon singen: Ich habe tolle Ideen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Ideen für ihre berufliche Selbständigkeit…

Ideen über Ideen…

Arbeiten 4.0 – Kein Thema für die Sozialwirtschaft? (Teil 1 von 2) — Arbeiten 4.0

Arbeiten 4.0 ist ein alter Hut. Begrifflich wird New Work oft in Verbindung gebracht mit den Arbeiten von Frithjof Bergmann, der schon im Jahr 1977 die ersten Grundlagen für eine neue Art, Arbeit und Leben zu vereinen, verschriftlicht hat. Ganz kurz ist seine Vorstellung, dass die Neue Arbeit aus den drei Teilen 1/3 Erwerbsarbeit, 1/3…

über Arbeiten 4.0 – Kein Thema für die Sozialwirtschaft? (Teil 1 von 2) — Arbeiten 4.0

 

Wie Abhängigkeiten Innovationen in Organisationen der Sozialwirtschaft blockieren!

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Eine Bekannte sucht einen Job. Sozialpädagogin, studiert, mit Diplom und allem.

Und dann hat sie eine Anfrage bekommen, ob sie nicht – zunächst übergangsweise – in einem Kindergarten die Integration für ein Kind übernehmen wolle, das zu früh geboren wurde und damit einige Schwierigkeiten hat, um in einem normalen Kindergarten zurecht zu kommen.

Tatsächlich kam die Anfrage für sie zu einem eigentlich recht günstigen Zeitpunkt. Die Kinder so langsam aus dem Gröbsten raus (hach, wie ich diesen Satz mag), etwas Zeit zur Verfügung. Und da stellt sich natürlich die Frage nach neuen Beschäftigungen.

Change ist permanent und muss zur Kultur einer Organisation werden! Pascal Brenner zur Entwicklung des Zentrums Erlenhof

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Lieber Herr Brenner,

ganz herzlichen Dank, dass Sie sich für ein Interview auf meinem Blog bereit erklärt haben. Sie sind Geschäftsführer des Zentrums Erlenhof, einer Institution für Neuorientierung, Entwicklung und Ausbildung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Stellen Sie sich unseren Lesern doch einmal kurz vor: Wie sind Sie zu der Position gekommen?

Pascal Brenner: Nach zwei handwerklichen Ausbildungen bin ich im Jahr 2000 mit 28 Jahren in die Ausbildung zum Sozialpädagogen FH eingestiegen. Meine berufsbegleitende Ausbildung habe ich zur Hälfte im Erlenhof absolviert. Dies war mein erster Kontakt mit der Institution. Nach dem Abschluss meiner Bachelor-Ausbildung, einigen anderen Tätigkeiten sowie weiteren Ausbildungen innerhalb der Sozialen Arbeit und Management bin ich dann 11 Jahre später wieder als Gesamtleiter in den Erlenhof zurückgekommen.

Coworking als Innovationsraum zur Steigerung der Innovationsfähigkeit sozialer Organisationen

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Irgendwie fasziniert mich dieses „Coworking“ ja. Die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit anderen, motivierten, engagierten Menschen, die Wege beschreiten , die (noch) nicht zum Normalen unserer Arbeitswelt gehören. Soloselbständige, Webentwickler, StartUps, zusammen an einem Ort, mit dem Zweck der Vernetzung und dem gegenseitigen Befruchten neuer, guter Ideen.

Die Frage ist, ob und inwieweit die Möglichkeiten des Coworkings auf die „klassische“ Soziale Arbeit übertragen werden können? (zum Unterschied zwischen klassischer Sozialer Arbeit und Social Entrepreneurship könnt Ihr hier einen kleinen Beitrag lesen).

Master-Thesis-Tagebuch Teil IV oder: Strukturen für Spiritualität

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Das klingt jetzt aber wirklich etwas seltsam:

Spiritualität und Master-Thesis. Das passt in etwa so gut zusammen, wie Ehrlichkeit und Abgase. Oder gibt es doch ein paar Parallelen?  Vor ein paar Tagen waren wir bei lieben Freunden. Wir haben im Garten gesessen, einen grandiosen Käsekuchen gegessen und über das Leben und den ganzen Rest philosophiert. Irgendwann kam das Thema auch dahin, dass die Freundin der Freunde, sozusagen, die letzten Tage in einem buddhistischen Kloster verbracht hat. Einige Wochen zuvor hat meine Frau eine Woche in einem katholischen Kapuziner-Kloster verbracht. In der Zeit habe ich mich um die Kids gekümmert, das ist aber eine andere Geschichte.

Über die Kunst von Paula und Max, oder: Braucht es den Mensch 4.0 in der Arbeit 4.0?

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Immer, wenn ich zum Thema der Weiterentwicklung der Arbeit lese, höre oder sehe, bleibt es letztlich an der Frage hängen, wie die Menschen in einer sich radikal verändernden Welt agieren.

Da nehmen Computer die Arbeitsplätze weg. Maschinen kommunizieren untereinander. Digitalisierung trifft alles und jeden, mal härter, mal weniger hart. Flexibilität ist gefordert, logisch.

Gleichzeitig geht es immer darum, mehr Sinn in die Arbeitswelt einfließen zu lassen, mehr Möglichkeiten der Selbstorganisation, Mitbestimmung, Demokratie und Ganzheitlichkeit.

Wie wollen wir den Weg in die Zukunft gestalten?