Monat: August 2015

Wie arbeiten wir in Zukunft oder: Tradition ist Bewahrung des Feuers und nicht Anbetung der Asche!

  • Wie arbeiten wir in Organisationen der Sozialwirtschaft in Zukunft?
  • Ersetzen uns zukünftig Maschinen?
  • Wie wird sich die Arbeit in sozialen Organisationen in Zukunft konkret ändern? 
  • Was bedeuten die Veränderungen für die Organisation auf der einen und die Mitarbeiter auf der anderen Seite?

Mit dem vorliegenden Beitrag – der Teil der Blogparade der BitKom zur KnowTech2015 ist – will ich versuchen, auf diese und noch ein paar andere Fragen eine Antwort zu finden.

Dazu vorab eine kleine Anekdote:

Kunden, Klienten, Prosumenten, oder: Was ist meine Haltung?

Ich verfolge in den letzten Tagen und Wochen die Berichterstattung zu der gefühlt immer größer werdenden Flüchtlingsthematik. Besonders erschüttert hat mich ein Bericht über die Zustände im Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) Berlin.

Dabei haben mich besonders die Berichte über den Umgang der Mitarbeitenden des Lageso schockiert, die – wie sie es aus ihrer organisationalen Struktur gewohnt sind – auf die Einhaltung der Vorgaben pochen.

Dringend benötigte Hilfe kann nicht geschehen, sie muss „erstmal koordiniert“ werden.

Organisiert, gesteuert, gemanagt, verwaltet, aber eben: Nicht gemacht.

Das hat mich wieder zurück gebracht zu der Frage, mit wem und wie wir in der Sozialwirtschaft eigentlich zusammenarbeiten. 

Interviewreihe zur Zukunft der Arbeit in Organisationen der Sozialwirtschaft

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Wohin steuern ORGANISATIONEN der Sozialwirtschaft?

Wie hat sich und wie wird sich die ARBEIT in der Sozialwirtschaft verändern?

Was kann getan werden, damit SOZIALE Arbeit nicht erträglich bleibt, sondern besser wird?

Wo liegen CHANCEN und Herausforderungen sich abzeichnender VERÄNDERUNGEN?

Wie die Sozialwirtschaft von Social Entrepreneurship lernen kann – und umgekehrt!

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Zuletzt aktualisiert am 1. September 2019 durch HendrikEpe

Die Sozialwirtschaft steht unter dem Druck permanenter Veränderung.

So habe ich in meinen letzten Beiträgen immer wieder versucht, die Veränderungen herauszuarbeiten und zu beschreiben.

Schlagworte wie der Fachkräftemangel, Generationenmanagement, zunehmende Komplexität, Veränderung der Arbeitswelt usw. müssen kaum noch weiter erläutert werden und treffen die Organisationen der Sozialwirtschaft in unterschiedlicher Intensität – aber:

Sie treffen!

Das ist unausweichlich.

Neben den eigenen Problemen gibt es da auf einmal noch die coolen Jungs und Mädels aus dem Bereich des „Social Entrepreneurships“!

Sozialunternehmer!

Da kommen hoch motivierte, engagierte, in völlig anderen Bereichen gut ausgebildete, meist junge Menschen und „wildern“ in klassischen Feldern der Sozialwirtschaft. Bieten Programme an, um „die Gesellschaft zu verbessern“! „Impact“ zu liefern“!

Die Welt zu verändern!

Die Welt zu verändern?

Gibt es doch gar nicht! Dürfen die das denn? Die machen das einfach…

Ich will hier gar nicht erläutern, was genau unter „Social Entrepreneurship“ zu verstehen ist. Das können andere viel besser. Nachlesen kann man das zum Beispiel hier oder hier oder hier.

Ein interessantes, die Bewegung des „Sozialunternehmertums“ eher kritisch und aus Sicht der Sozialwirtschaft beleuchtendes Buch ist übrigens hier zu finden.

Aber ich frage mich, ob es nicht möglich ist voneinander zu lernen?