Monat: Januar 2025

Wie du Widerstand in Veränderungsprozessen begegnen kannst

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Klima, KI, Fachkräftemangel, neue gesetzliche Vorgaben, knapper werdende Mittel, Nachfolge usw. Die Notwendigkeit zur Veränderung in den Organisationen der Sozialen Arbeit liegt auf der Hand. Ich will hier nicht das große, leider inzwischen überstrapazierte Wort „Transformation“ in den Mund nehmen. Aber dass sich etwas bewegen muss, dass sich etwas verändern muss, im Kleinen wie im Großen, das ist klar. Immer wieder und ganz aktuell in einem Lehrauftrag zum Thema Change Management taucht die Frage auf, wie man mit Widerstand in Veränderungsprozessen umgehen kann. Widerstand wird dabei vor allem als Hindernis für Veränderungsprozesse gesehen, das es zu beseitigen gilt. Ich möchte in diesem Beitrag aber auch die Funktion von Widerstand als Ausdruck aufkommender Probleme betonen, die aktiv angegangen werden sollten. Denn neben dem Umstand, dass wir „unser Veränderungsziel schnell erreichen wollen“, wollen wir ja irgendwie auch „die Mitarbeiter:innen bei der Zielerreichung mitnehmen“. Und beide Perspektiven sind wichtig! Im Folgenden soll daher ein Überblick über die Ursachen von Widerstand in Veränderungsprozessen, die Bedeutung des Umgangs damit und praktische Strategien zur erfolgreichen Umsetzung von Veränderungen in Organisationen der Sozialen Arbeit gegeben werden.

Obwohl schon viel zu diesem Thema geschrieben wurde, nutze ich den Blog hier zum einen als eigenen Reflexionsraum, in dem ich mich mit Themen und manchmal auch noch unausgegorenen Ideen auseinandersetze. Zum anderen dient der Blog aber auch als Material- und Methodensammlung, auf die Du bei deinen Fragen zurückgreifen kannst.

Widerstand in Veränderungsprozessen – eine Einführung

Grundsätzlich ist relevant, dass sich Organisationen als soziale Systeme „strukturell konservativ“ verhalten und erst dann verändern, „wenn sie mit ihrem Latein am Ende sind, wenn sie die Grenze des Machbaren erreicht haben“ (Seliger 2022: 14f). Da Organisationen aber nicht im luftleeren Raum agieren, sondern in eine bzw. ihre sich verändernde Umwelt eingebunden sind, müssen Veränderungen entsprechend in der Organisation verarbeitet werden, da sich das soziale System Organisation sonst nicht und vor allem nicht selbst erhalten kann (vgl. näher bspw. hier).

Doch trotz der Notwendigkeit von Veränderungen lösen Veränderungsprozesse häufig Widerstände bei den Mitarbeitenden aus. Und es sollte klar sein, dass ignorierter oder falsch interpretierter Widerstand den Erfolg von Veränderungsprozessen erheblich beeinträchtigt (vgl. z.B. Schein, 2009). Die aktive Auseinandersetzung mit den Ursachen und Ausdrucksformen von Widerstand erhöht daher die Effektivität des Veränderungsprozesses und fördert zudem das Vertrauen und die Motivation der Mitarbeitenden.

Aber:

Was ist Widerstand?

Es ist wichtig zu verstehen, dass Widerstand ein natürlicher Bestandteil von Veränderungsprozessen ist, aber oft negativ konnotiert wird. Hier lohnt sich eine differenzierte Betrachtung.

Von Widerstand in Veränderungsprozessen kann dann gesprochen werden, wenn ein Veränderungsvorhaben aus zunächst nicht erkennbaren Gründen bei einzelnen Personen, Teams, Gruppen oder der gesamten Belegschaft auf Ablehnung stößt, nicht nachvollziehbare Vorbehalte hervorruft oder durch passives Verhalten unterlaufen wird.

Widerstand bedeutet also zunächst einmal Verweigerung von Engagement – eine bewusste oder unbewusste Reaktion, die sich auf die Sachebene (fachlich-inhaltlich), die Beziehungsebene („die Beteiligten sind doof“) oder die Zeitebene („zu schnell, zu langsam oder aktuell unpassend“) bezieht.

Widerstand wird häufig – und vor allem von der Gegenseite – als Hindernis wahrgenommen, erfüllt aber eine wichtige systemstabilisierende Funktion, die nicht nur negativ zu sehen ist: Er hilft, den Status quo und die Handlungsfreiheit zu erhalten. In diesem Sinne kann Widerstand sogar positiv interpretiert werden, da er zunächst die Frage aufwirft, ob die Veränderung des Status quo überhaupt sinnvoll, funktional und notwendig ist.

Widerstand als Ausdruck von Unsicherheit, Informationsdefiziten oder auch unbewältigten Ängsten bedeutet jedoch nicht, dass „nichts gelernt“ wird oder die Entwicklung stagniert.

Vielmehr kann Widerstand als Vorbote von Lösungen gesehen werden – als Signal, dass die eingeschlagene Richtung möglicherweise nicht als sinnvoll empfunden wird oder noch etwas fehlt. Es ist also eine Frage der Sichtweise der Führungskraft (oder auch des/der Berater:in), ob Widerstand als Blockade oder als Chance wahrgenommen wird.

Darauf aufbauend ist es dann entscheidend, wie mit Widerstand umgegangen wird. Für das Gelingen von Veränderungsprozessen ist es daher relevant, Widerstand nicht persönlich zu nehmen, sondern als Botschaft und Kommunikationsangebot zu verstehen. Widerstand ist ein Feedback, das darauf hinweist, dass (zumindest aus Sicht der widerständigen Mitarbeitenden) Anpassungsbedarf besteht – sei es in der Kommunikation, in den Zielen, im Tempo oder in den Vorgehensweisen und Methoden des Veränderungsprozesses.

Entsprechend interpretiert und genutzt, eröffnet Widerstand somit die Möglichkeit, den Veränderungsprozess zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Widerstand aus individueller Perspektive

Um Widerstand aus individueller Perspektive zu erfassen, ist es hilfreich, sich bewusst zu machen, welche elementaren Grundbedürfnisse des Menschen erfüllt sein müssen, damit Menschen „gut arbeiten“ können. Hierzu ist aus meiner Sicht das SCARF-Modell (mehr dazu hier) passend, in dem die folgenden fünf elementaren Grundbedürfnisse des Menschen definiert werden:

– Status (Anerkennung)
– Certainty (Sicherheit)
– Autonomy (Selbstbestimmung)
– Relatedness (Verbundenheit) und
– Fairness.

Wichtig ist, dass die Ausprägung der Grundbedürfnisse bei jedem Menschen individuell ist. „Das heißt, was für den einen eine massive Bedrohung ist, mag Dich nur minimal bewegen. Oder umgekehrt“ (klick).

Mit Blick auf Veränderungsprozesse unter Bezugnahme auf dieses Modell wird deutlich, dass – als Beispiel – die Einführung neuer digitaler Tools die Sicherheit der Mitarbeiter:innen reduziert – z.B. aufgrund bislang nicht vorhandener Kompetenzen im Umgang mit den neuen Tools. Darüber hinaus sinkt aber auch der Aspekt „Status“ bzw. Anerkennung, da unklar ist, welche Leistungen als „anerkennenswert“ bewertet werden. Außerdem werden neue und gut ausgestattete Arbeitsumgebungen von anderen Mitarbeiter:innen vielleicht als unfair wahrgenommen. Und es kann auch sein, dass durch die digitale Transformation und die damit verbundenen neuen Anforderungen bisher feste Teams und Gruppen aufgelöst werden und damit die Bindung an das bisherige Team sinkt.

So ist es verständlich, dass Widerstände entstehen und beispielsweise die Einführung neuer digitaler Tools nicht von allen als „Heilsbringer“ erlebt und damit deutlich erschwert wird.

Unterschiedliche Geschwindigkeit, oder: Der Widerstandkanon

Bevor ich zu Ansätzen für den Umgang mit Widerständen gegen Veränderungsprozesse in der eigenen Organisation komme, möchte ich noch auf eine interessante Beobachtung hinweisen.

Zum Verständnis dieser Beobachtung zunächst ein Hinweis auf die im Zusammenhang mit dem Umgang mit Widerständen häufig verwendete Veränderungskurve nach Kübler-Ross/Streich vgl. bspw. hier.

Demnach durchlaufen Menschen (und auch Organisationen) in Veränderungsprozessen die folgenden 7 Phasen:

Phase 1: Schock
Phase 2: Ablehnung
Phase 3: Rationale Akzeptanz
Phase 4: Emotionale Akzeptanz
Phase 5: Lernen
Phase 6: Erkenntnis
Phase 7: Integration

Mir geht es hier nicht um das Modell als solches, sondern um die Erkenntnis, dass immer individuelle Unterschiede im Umgang mit Veränderungen zu berücksichtigen sind: Nicht alle Menschen durchlaufen die Phasen in der gleichen Reihenfolge, erleben sie auf die gleiche Weise oder auch in der gleichen Geschwindigkeit.

Und der Blick auf Veränderungsprozesse zeigt, dass diese häufig auf der Ebene der Geschäftsführung, des Vorstandes oder der Führungsebenen konzipiert bzw. angestoßen werden. Die Analyse des Ist-Zustandes und der Abgleich mit den gewünschten Soll-Zuständen ist Aufgabe des Managements, um daraus Entscheidungen über das weitere Vorgehen abzuleiten.

Wenn aber die Geschäftsführung die Notwendigkeit von Veränderungen erkannt und entsprechende Schritte eingeleitet hat, heißt das noch lange nicht, dass die darunter liegenden Ebenen – Bereichs-, Abteilungs- und Teamleitungen, geschweige denn die Mitarbeitenden – diese Notwendigkeit ebenfalls erkannt haben.

Vielmehr entsteht ein „emotionaler Kanon“ durch die Ungleichzeitigkeit der Auseinandersetzung mit der Veränderung:

Während z.B. die Geschäftsleitung schon in Phase 4 oder 5 der Veränderungskurve angekommen ist, hängt die Ebene der Bereichsleitungen noch in Phase 2 oder 3. Und die Mitarbeitenden stehen noch ganz am Anfang und sind geschockt, dass überhaupt eine Veränderung notwendig ist.

Kurz: Die einen sind schon durch und auf dem Weg der Integration, während die anderen noch in den ersten Phasen stecken. Von daher ist es naiv anzunehmen, dass alle Mitarbeitenden auf allen Ebenen die gleiche „Begeisterung“ für die Veränderung haben, nur weil jetzt darüber informiert wurde.

Möglichkeiten zum Umgang mit Widerstand in Veränderungsprozessen

Aber wie kannst Du nun konkret in Deiner Organisation mit Widerstand umgehen? Dazu hier einige praxisnahe Strategien:

1. Die eigene Rolle im Umgang mit Widerstand annehmen

Als Führungskraft trägst Du die Verantwortung für den Veränderungsprozess und die erfolgreiche Kommunikation im Veränderungsprozess. Das bedeutet, dass Du die Verantwortung trägst, die Mitarbeitenden nicht nur durch die Veränderung zu begleiten, sondern sie aktiv zu unterstützen.

Die Art und Weise, wie Führungskräfte mit ihren eigenen Widerständen und denen ihrer Mitarbeitenden umgehen, ist dabei ein zentraler Erfolgsfaktor. Denn Widersprüche zwischen den gegebenen Informationen und dem gezeigten Verhalten der Führungskraft fördern den Widerstand der Mitarbeitenden gegen geplante Veränderungen (vgl. Stabenow, 2018:3).

Dementsprechend ist hier eine offene und individuell reflektierte Haltung gegenüber dem Veränderungsprozess und dem eigenen Widerstand wesentlich:

  • Wie gehst Du mit Veränderung um?
  • Wie schätzt Du Deinen Widerstand gegenüber dem Prozess ein?
  • Wie gelingt Dir ein guter Umgang mit Deinen eigenen Herausforderungen?
  • Was gibt Dir Anerkennung, Sicherheit, Verbundenheit?

Dabei ist ein Blick auf die Zusammenarbeit innerhalb des Führungsteams hilfreich. Transparenz, regelmäßiger Austausch und ehrliche Reflexion über den Umgang mit Widerstand im Führungsteam sind unerlässlich, um einheitlich, klar und „authentisch“ zu handeln. So wird vermieden, dass widersprüchliche Signale gesendet werden, die die Verunsicherung der Mitarbeitenden verstärken können.

Kurz: Wer seine Verantwortung im Umgang mit Widerstand bewusst wahrnimmt und einen konstruktiven Umgang vorlebt, schafft die Basis für einen erfolgreichen Veränderungsprozess. Ein transparenter, reflektierter und lösungsorientierter Umgang mit Herausforderungen fördert nicht nur das Vertrauen der Mitarbeitenden, sondern stärkt auch die Resilienz der gesamten Organisation.

2. Verständnis für die Gründe des Widerstands entwickeln

Bevor Du Maßnahmen ergreifst, ist es essenziell, die Ursachen des Widerstands zu identifizieren. Häufig resultiert dieser aus:

  • Angst vor dem Unbekannten: Veränderungen erzeugen Unsicherheit (siehe SCARF-Modell) und können Ängste hervorrufen, sei es vor dem Verlust des Arbeitsplatzes oder vor neuen Aufgaben.
  • Mangel an Informationen: Unzureichende oder unklare Kommunikation führt zu Unsicherheit und Missverständnissen. Und da gelingende Kommunikation unwahrscheinlich ist, da sie verschiedene Hindernisse überwinden muss (Verstehensproblem, Distanzproblem, Erfolgsproblem, vgl. bspw. hier) ist das mit der Information gar nicht trivial.
  • Überforderung: Mitarbeitende sehen sich mit zusätzlichen Belastungen konfrontiert, was gerade in sowieso schon belasteten Organisationen zur kompletten Überforderung bis hin zu individuellem und organisationalen Burnout führen kann.
  • Fehlende Kompetenzen: Es besteht Unsicherheit darüber, ob die eigenen Fähigkeiten den neuen Anforderungen entsprechen. Denn neben dem „Wollen“, der Lust auf Veränderung, geht es auch immer um ein „Können“, also der Frage, ob sich die Mitarbeitenden kompetent fühlen (und sind), die neue Situation bearbeiten zu können.
  • Unpassendes Tempo: Das Veränderungstempo wird als zu schnell empfunden, wodurch Anpassungsschwierigkeiten entstehen – siehe Widerstandskanon.

Allein das Kennen der Gründe kann helfen, gezielt auf die Widerstände eingehen und entsprechende Unterstützungsangebote schaffen zu können. Das „Erkennen können“ setzt jedoch psychologische Sicherheit voraus, um überhaupt an die wirklichen Themen zu kommen.

3. Offene und transparente Kommunikation fördern

Trotz aller kommunikativen Herausforderungen bleibt eine klare und regelmäßige Kommunikation ein Schlüssel, um Unsicherheiten zu minimieren. Es geht darum, die Mitarbeitenden so früh wie möglich (nicht so früh wie möglich) über die geplanten Veränderungen, die Gründe und die erwarteten Auswirkungen zu informieren.

Dabei sollten verschiedene Kommunikationskanäle und -formate (Dialogräume, E-Mail, Podcast, Video…) genutzt werden, um sicherzustellen, dass alle erreicht werden. Und es versteht sich (fast) von selbst, dass nicht nur sachliche Aspekte kommuniziert werden, sondern auch die emotionale Seite berücksichtigt werden muss.

4. Mitarbeitende aktiv einbinden

Es hilft, die Mitarbeitenden von Anfang an in den Veränderungsprozess einzubeziehen und ihre Meinungen und Ideen einzuholen (vgl. Stabenow, 2018:3).

Dies kann durch Workshops, Dialog- und Feedbackrunden oder in Arbeitsgruppen geschehen. Eine aktive Einbindung fördert das Gefühl der Mitbestimmung und baut Widerstände ab. Zudem können so wertvolles Wissen und Erfahrungen der Mitarbeitenden genutzt werden, um den Veränderungsprozess effektiver zu gestalten.

Wichtig ist dabei, nicht nur so zu tun, als ob: Mitarbeitende merken sehr schnell, wenn es sich um eine reine „Scheinbeteiligung“ handelt und ihre Meinung zwar gehört, aber nicht weiter genutzt wird. Auch hier hilft eine klare Kommunikation: „Wir wollen Deine Meinung hören, aber es ist noch nicht entschieden, ob genau Deine Meinung in den Veränderungsprozess einfließt!“

5. Schulungen und Weiterbildungen anbieten

Stelle sicher, dass Deine Mitarbeitenden über die notwendigen Kompetenzen verfügen, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden. Biete gezielte Aus- und Weiterbildungen an, um Wissens- und Kompetenzlücken zu schliessen und Sicherheit im Umgang mit den neuen Aufgaben zu vermitteln. Dies erhöht nicht nur die Fachkompetenz, sondern auch das Selbstvertrauen der Mitarbeitenden und trägt letztlich zum Aspekt „Anerkennung“ des SCARF-Modells bei.

6. Emotionale Unterstützung bieten

Veränderungen können Stress und Unsicherheit auslösen. Zeige Einfühlungsvermögen und biete Unterstützung an, sei es durch Gespräche, Coaching oder externe Beratungsangebote. Ein offenes Ohr für die Sorgen und Ängste der Mitarbeitenden signalisiert Wertschätzung und stärkt das Vertrauen in die Führung.

7. Positive Aspekte der Veränderung betonen

Betone die Vorteile und Chancen der Veränderung. Zeige auf, wie die Neuerungen und Veränderungen den Arbeitsalltag erleichtern, persönliche Entwicklungsmöglichkeiten bieten oder die Organisation insgesamt stärken. Ein positiver Ausblick kann helfen, Vorbehalte abzubauen und Motivation zu schaffen.

Gleichzeitig ist es nicht verkehrt, auch die eigenen Unsicherheiten im Veränderungsprozess (soweit möglich) transparent zu machen: Auch Du wirst Unsicherheiten spüren, da Veränderungen in komplexen sozialen Systemen trotz aller Voraussicht und Planung nie „planmäßig“ verlaufen. Insbesondere die Veränderung formaler Strukturen (Ziele, Entscheidungswege, Prozesse, Personal) hat immer auch Auswirkungen auf die Kultur der Organisation, nur: Welche Auswirkungen genau, ist unklar.

8. Geduld und Flexibilität zeigen

Veränderungsprozesse brauchen Zeit und Energie. Sei geduldig und bereit, den Prozess anzupassen, wenn unerwartete Hindernisse auftauchen. Flexibilität und das Eingehen auf Feedback zeigen, dass du den Prozess ernst nimmst und bereit bist, gemeinsam Lösungen zu finden.

Fazit

Widerstand in Veränderungsprozessen ist kein Zeichen von Unwillen oder Sturheit. Basierend auf der Grundannahme des Konstruktivismus, nach der jeder Mensch seine eigene Wirklichkeit erschafft – also konstruiert – agiert jede:r Mitarbeiter:in aus seiner individuellen Perspektive „rational“ – auch in Veränderungsprozessen.

Widerstand ist daher meist Ausdruck von Unsicherheit, Angst oder Überforderung. Nimmt man als Führungskraft diese Signale ernst und geht proaktiv darauf ein, kann es besser gelingen, den Veränderungsprozess positiv zu gestalten und tatsächlich Fortschritte zu erzielen.

Widerstand ist dann eher eine Chance zur Reflexion und Verbesserung als eine reine „Abwehr“.

Quellen:

  • Schein, E. H. (2009). Führung und Veränderungsmanagement. Zürich, Switzerland: EHP.
  • Seliger, Ruth (2022): Systemische Beratung der Gesellschaft. Strategien für die Transformation. Heidelberg: Carl-Auer Verlag GmbH.
  • Stabenow, M. (2018). Widerstände im Change-Prozess erfolgreich überwinden. In F. C. Brodbeck (Hrsg.), Evidenzbasierte Wirtschaftspsychologie, (23). Ludwig-Maximilians-Universität München. http://www.evidenzbasiertesmanagement.de.

Was wäre wenn, oder: meine Reflexion 2025

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Kurz vorab: Meine Reflexion 2025, die Du hier liest, ist keine fertige Strategie oder sowas… Eher laut gedacht. Wenn Du Lust hast, gerne lesen und kommentieren, bin gespannt auf Deine Gedanken…


Irgendwann dieser Tage kam mir die Idee, jeden meiner Newsletter im Jahr 2025 mit einem (möglichst passenden) Songtitel zu versehen. Die Idee zum Newsletter basiert auf dem Song „Im Zweifel für den Zweifel“ von Tocotronic. Das hörte ich, als ich (nicht nur) über das vergangene Jahr nachdachte, verbunden mit einem Ausblick auf das kommende Jahr – mein Jahr, das politische Jahr, das Jahr der Welt:

„Im Zweifel für den Zweifel
Das Zaudern und den Zorn
Im Zweifel fürs Zerreißen
Der eigenen Uniform
Im Zweifel für den Zweifel
Und die Unfassbarkeit
Für die innere Zerknirschung
Wenn man die Zähne zeigt
Im Zweifel fürs Zusammenklappen
Vor gesamtem Saal
Mein Leben wird Zerrüttung
Meine Existenz Skandal“

Der Duden definiert Zweifel als „Bedenken, schwankende Ungewissheit, ob man jemandem oder einer Aussage glauben darf, ob ein Vorgehen, eine Handlung richtig und gut ist, ob etwas gelingen kann o.ä.“. (klick).

Zweifel sind Zustände der Unentschiedenheit zwischen mehreren möglichen Hypothesen, da widersprüchliche oder unzureichende Gründe kein sicheres Urteil oder keine sichere Entscheidung zulassen.

Ich füge dem Zweifel ein „Bewußtsein“ hinzu – das „bewußte Zweifeln“.

Denn wenn vertraute Gewissheiten überall und immer in Frage gestellt werden, besteht die Gefahr, in der permanenten Erschütterung gefühlter Sicherheiten, in der permanenten Entscheidungsunsicherheit, im ständigen Abwägen und der Unentschlossenheit zwischen a und b wie Buridans Esel zwischen den Heuhaufen zu verhungern oder eben zu ver-zweifeln.

Verzweiflung jedoch ist alles andere als erstrebenswert, handlungsleitend oder sinnvoll (wenn auch manchmal verständlich).

Und trotz (oder gerade wegen) aller Herausforderungen, Unsicherheiten, Fragen und gefühlten Dramatik der Welt:

Im Zweifel für den Zweifel!

Es gilt, den Zweifel und die Unentschiedenheit zu umarmen und gleichzeitig nicht zu verzweifeln – das ist die große Kunst, die „Zukunftskompetenz 2025“ für unsere „VUCA-Welt“! Wobei, wahrscheinlich kann man auch daran zweifeln 😉 Und wenn ich mein Jahr 2024 reflektiere und gleichzeitig den Zustand der Welt betrachte, ist Ambiguitätstoleranz mehr als wichtig – die Fähigkeit und sozialarbeiterische Grundkompetenz, mehrdeutige Situationen und widersprüchliche Handlungsweisen zu ertragen.

Der Blick auf drei Jahre Selbständigkeit hat von mir (und von den Menschen in meiner Nähe) alle Ambiguitätstoleranz im Auf und Ab zwischen himmelhohem Jauchzen, meiner Klarheit und sicheren Erkenntnis, dass ich auf genau dem richtigen Weg bin auf der einen und dem (Gott sei Dank nicht zu Tode) betrübten Zweifel auf der anderen Seite abverlangt.

Der Start ins vierte Jahr der Selbständigkeit ist bei mir natürlich immer noch von Zweifel geprägt. Wahrscheinlich werden die Zweifel nie ganz versiegen, da ich als Selbständiger in einem Angestelltenland wie Deutschland immer irgendwie als Fremdkörper wahrgenommen werde und auch von außen gezweifelt wird:

„Selbständig, wirklich? Selbst und ständig, haha. Immer arbeiten? Keinen Urlaub? Keine gesicherte Rente? Ich könnte das ja nicht!“

Musst du ja auch nicht, alles gut… Hinzu kommt eine Angestelltenlandpolitik, die nicht im geringsten auf die Bedürfnisse selbständig arbeitender Menschen abgestimmt ist. Da soll man nicht zweifeln?

Wobei auch hier wieder Zweifel angebracht sind, denn ist es nicht so, dass das größte Bedürfnis aller Eltern ist, dass die Kinder selbständig werden – solange, bis sie tatsächlich selbständig werden wollen?

„So hab ich das ja nicht gemeint…!“ Jaja…

Ich könnte noch lange meinen Gedanken freien Lauf lassen. Anstatt aber meine random Gedanken zu lesen willst Du wahrscheinlich (und ich selbst auch) lieber wissen, wie es mir so ergangen ist im letzten Jahr und wie mein Ausblick aussieht, oder?

Also strukturierter. Im Sinne einer „Start-Stop-Continue“-Retrospektive möchte ich daher in meiner Reflexion 2025 nur formulieren, was ich im Jahr 2025 neu beginnen, womit ich aufhören und was ich aus 2024 beibehalten möchte:

Start: Was ich 2025 neu beginnen und/oder ausprobieren will!

Das Problem vorab: Ich bin Neu-Beginner by nature.

Es fällt mir schwer, Nein zu sagen. Das ist auf der einen Seite schön und super hilfreich. Dadurch stolpere ich immer wieder in neue Projekte, neue Herausforderungen und neue Lernmöglichkeiten. 

Um nur ein paar Beispiele zu nennen habe ich 2024…

  • …neu begonnen, mich in das Arbeitsfeld der stationären Altenhilfe einzuarbeiten und Einrichtungen in der Veränderung der Arbeitsabläufe bzgl. des Personalbemessungsverfahrens (Modellprogramm nach § 8 Abs. 3b SGB XI) begleiten dürfen (hier mehr dazu).
  • …neu begonnen, nicht mehr alleine, sondern mit (m)einer (Premium-)Praktikantin Marion zu arbeiten – ein, wenn nicht das, Highlight des Jahres (Danke für Deine Zeit, Geduld und alles andere 😉 
  • …18 neue Blogbeiträge (hier entlang) und vier Podcast-Episoden (hier entlang) veröffentlicht. 
  • …das Fachcamp Soziale Arbeit gemeinsam mit Christian an den Start gebracht (der hier noch einmal eine schöne Zusammenfassung verfasst hat). 
  • …ein paar Fachbeiträge verfasst und veröffentlicht (hier mehr dazu).
  • …exakt 50 Newsletter neu geschrieben und zuletzt an mehr als 750 Menschen verschickt.

Und 2025?

Schön wäre, wenn mich der hilfreiche Satz „Stop starting, start finishing!“ leiten würde – aber da sind sie wieder, die Zweifel…

Ich versuche es trotzdem und will 2025 damit beginnen, weniger zu beginnen und mehr fertig zu stellen! Wobei – eine paar neue Ideen hab ich da im Hinterkopf 😉

Wieder mehr Sport!

Klar ist, dass ich wieder mehr Sport treiben will – das klingt nach Standardvorsatz, aber ich meine es ernst, denn ich habe meinen Körper 2024 tatsächlich etwas vernachlässigt.

Professioneller arbeiten!

Ich mache mir schon länger Gedanken, wie es gelingen kann, meine Leistungen und Angebote zu professionalisieren und damit noch effektiver und effizienter zu gestalten. Klingt vielleicht komisch, so als wäre ich nicht professionell, effektiv oder effizient unterwegs.

Aber mir geht es darum, noch besser zu erkennen, wie es gelingen kann, mit meinen Kund:innen an den für sie wirklich relevanten Themen und Herausforderungen zu arbeiten. Das erhöht zum einen meine eigene Zufriedenheit. Vor allem aber erhöht es den Nutzen für die begleiteten Personen, Teams und Organisationen.

Gerade in Zeiten wachsender Herausforderungen, knapper Budgets und schwieriger Rahmenbedingungen sind Effektivität („das Richtige tun!“) und Effizienz („das Richtige richtig tun!“) mehr als relevant.

Stationäre Altenhilfe vertiefen!

Und dann gibt es da noch die Arbeit in den Organisationen der stationären Altenhilfe. Fachlich unterstützt durch einen Pflegewissenschaftler, der lustigerweise direkt um die Ecke wohnt, werden wir in die Organisationsentwicklung rund um die Personalbemessung in der Altenhilfe verstärkt einsteigen. Hier habe ich – wie oben geschrieben – im letzten Jahr bereits erste, spannende und sehr erfolgreiche Schritte unternommen. Und wir wollen dieses zukünftig hochgradig relevante Themenfeld weiter ausbauen.

Falls Du also Lust hast auf erste Einblicke, schau doch mal unter www.percura.de vorbei. Und falls Du Menschen aus der stationären Altenhilfe kennst, für die das Angebot interessant sein könnte, sag gerne Bescheid!

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird das nicht alles gewesen sein. Dazu kenne ich mich und meinen Kopf zu gut (auch wenn er immer mal wieder nervt).

Stop: Was ich 2025 anders machen und/oder womit ich aufhören will!

Klar, nicht mehr soviel gleichzeitig, siehe oben. Aber das klappt vermutlich sowieso nicht 😉

Nicht mehr immer schnell alles alleine machen

Bislang habe ich Ideen und Projekte sehr schnell und effizient umgesetzt – aber eben alleine. Das hat auch seine Berechtigung und ich bin nicht umsonst als „Solopreneur“ unterwegs.

Aber das letzte Jahr und die Zusammenarbeit mit Marion hat mir gezeigt, dass es nicht nur Spaß macht, Dinge stärker im Team zu machen, sondern auch die Ergebnisse für meine Kund:innen deutlich verbessert – auch wenn es mehr Abstimmung, Diskussion und Verständigung braucht und damit der Aufwand und am Ende natürlich auch die Kosten höher sind.

Entsprechend steht der Versuch an, die Zusammenarbeit mit anderen Menschen – einmal für IdeeQuadrat und dann auch bei percura.de – zu stärken.

Vielleicht als Vorsatz formuliert:

Bei Ideen, Projekten und Aktivitäten kurz nachdenken: Ist es gut, wenn ich das schnell alleine mache und dann ist es vorbei – oder dient es meinen Kund:innen mehr, wenn ich – statt meine Energie direkt in die Umsetzung zu stecken – sie lieber erst einmal dafür einsetze, das Vorhaben mit anderen Menschen anzugehen, um dadurch mehr Wirkung zu erzeugen?

Schlechte Gewohnheiten und Routinen verändern

Manchmal komme ich mir vor wie der Schuster mit den falschen Schuhen:

Ich plädiere für die Gestaltung funktionaler Strukturen in den Organisationen, die ich begleite. Ich plädiere für Rollenklarheit, für die Einführung sinnvoller Regeln und Vorgaben, dafür, „den Menschen aus dem Mittelpunkt zu nehmen, damit die Organisation funktioniert“. Statt an die Menschen zu appellieren, endlich eine andere „Haltung“ einzunehmen, plädiere ich für die Gestaltung der Verhältnisse. Ich schreibe sogar vom „end of new work as we know it…“ und bin davon sehr überzeugt.

Im Kern geht es in vielen Punkten meiner Arbeit darum, gute Organisationsgewohnheiten zu gestalten und dysfunktionale Organisationsgewohnheiten abzustellen bzw. zu verändern.

Gleichzeitig sind viele meiner persönlichen und beruflichen Strukturen, Regeln und Gewohnheiten wenig förderlich. Das liegt daran, dass ich ein ziemlich ungeregeltes Leben führe. Ich stehe nicht jeden Morgen zur gleichen Zeit auf, nehme meine Brotdose und gehe ins Büro.

Jeder Tag ist anders, manchmal radikal anders – von Tagen, an denen ich keinen einzigen Termin habe und eigentlich im Bett bleiben könnte, bis hin zu Wochen, in denen ich jeden Tag an einem anderen Ort bin, verbunden durch mehr oder weniger planbare Zugverbindungen.

Neben der Unterschiedlichkeit meines Leben hat das mit den Gewohnheiten aber auch damit zu tun, dass ich für mich persönlich noch kein gutes System gefunden habe, um an meinen Gewohnheiten zu arbeiten und sie zu verändern. Ich würde mich als undisziplinierten Menschen definieren, aber alle Literatur zu diesem Thema sagt, dass es viel weniger auf Disziplin ankommt, als auf die Gestaltung von Systemen zur Gewohnheitsänderung – sag ich ja (zumindest gegenüber meinen Kund:innen ;-).

Als Vorsatz formuliert:

Im Jahr 2025 will ich unangemessene, schlechte, ungesunde Gewohnheiten reduzieren, indem ich für mich bessere Systeme schaffe, die mir helfen, diese Gewohnheiten einzuhalten. Und dieser Vorsatz hat dann auch wieder viel mit dem „professionellen Arbeiten“ zu tun (s.o.).

Continue – Was war hilfreich und was will ich fortsetzen?

Ehrlich gesagt würde es mir sehr reichen, wenn mein Jahr 2025 ähnlich verlaufen würde wie 2024.

Nach dem privat-emotional verkackten Jahr 2023 war 2024 für mich persönlich wirklich gut – familiär, wirtschaftlich, gesundheitlich. Somit erstmal auf Holz klopfen – ein ähnliches Jahr wäre schon was, aber wie 2023 familiär und wie auch 2024 politisch gezeigt hat, ist die Zukunft nicht planbar – VUCA-Welt und so.

Meine Branche

Ja, ich habe oben von der Entwicklung hin zur stationären Altenhilfe gesprochen, das ist ein neues Arbeitsfeld innerhalb meiner Branche, aber eben keine neue Branche.

Ich bin – wie schon oft gesagt – davon überzeugt, dass die Gesundheits- und Sozialwirtschaft vor enormen Herausforderungen steht.

Und ich möchte trotz aller Herausforderungen, schwieriger Rahmenbedingungen, knapper Budgets, bürokratischer Vorgaben etc. weiterhin meinen Beitrag dazu leisten, diese Herausforderungen anzugehen und aus Perspektive der Organisationsentwicklung zu begleiten – weil es Sinn macht!

Arbeit mit Führungskräften

2024 durfte ich einzelne Führungskräfte, Führungsduos und Führungsteams auf verschiedenen Ebenen über einen längeren Zeitraum begleiten.

Abgesehen davon, dass diese individuelleren Begleitungen sehr viel Spaß machen, werden in Zukunft die Menschen an den entscheidenden Stellen (an denen formale Entscheidungen getroffen werden können) gefordert sein, ihre Teams und Organisationen bei allen Herausforderungen zu begleiten.

Und auch hier würde ich gerne meinen Betrag (weiterhin) leisten und vielleicht hier und da ausbauen (sag‘ Bescheid, wenn das für Dich interessant ist)…

Als Fazit meiner Reflexion 2025 – mein Jahresmotto!

Eingestiegen in diese Reflexion bin ich ja mit dem Zweifel. Beim Zweifel sind immer mehrere Perspektiven denkbar. Um es einfach zu halten: Nach hinten und nach vorne. Das Ganze kombiniere ich jetzt mit meinem Jahresmotto. Darüber bin ich bei Nele Hirsch gestolpert, die ein Jahresmotto für 2025 ausgewählt hat (hier mehr dazu). Die Idee dahinter finde ich spannend und interessant vor allem, ob im Rückblick auf dann 2025 das Jahresmotto getragen hat.

Ich habe die Weihnachts- und Dazwischentage genutzt um über mein Jahresmotto nachzudenken. Gar nicht so einfach, ehrlich gesagt, aber ich bin zu folgendem Motto gekommen:

„What if…“

Das Motto passt zum Zweifel. Und der Blick nach hinten wäre die negative Perspektive auf „What if…?“: Was wäre gewesen, wenn ich mich anders entschieden hätte – hätte, hätte, Fahrradkette…

Aber der Blick nach vorne ist spannender:

„Was wäre (in Zukunft) möglich, wenn…?“

Und diese Brille mit dem Blick nach vorne will ich hier auflassen und zum Beispiel für mich persönlich überlegen:

  • Was wäre (in Zukunft) möglich, wenn ich mit meiner Arbeit nicht nur meine Familie ernähren, sondern auch so arbeiten könnte, dass ich die negativen Seiten der Arbeit so weit wie möglich reduzieren kann?
  • Was wäre möglich, wenn es mit IdeeQuadrat und den Zielen dahinter wirklich klappen würde?
  • Was wäre möglich, wenn ich mit meiner Arbeit wirklich etwas bewirken und – wie in meiner Vision formuliert – einen Beitrag für soziale Organisationen leisten könnte, die als Vorreiter gesellschaftlicher Transformation ihren wirkungsvollen Beitrag für eine lebenswerte Gesellschaft nachhaltig leisten?

Der Blick kann aber auch nach außen gerichtet werden, auf die Sozialwirtschaft insgesamt zum Beispiel:

  • Was wäre möglich, wenn die Player der Sozialwirtschaft noch stärker als bislang zusammen arbeiten und die Herausforderungen gemeinsam angehen würden?
  • Was wäre, wenn die großen Herausforderungen, vor denen die Branche steht, gelöst werden?
  • Was wäre, wenn wir die Wohlfahrt wirklich mutig neu denken, wie es bspw. Jonas hier in dem Podcast sehr treffend auf den Punkt bringt?
  • Was wäre, wenn der Fachkräftemangel nicht zum Kollaps, sondern zu neuen, innovativen wie exnovativen Lösungen führt?

Und so weiter und so fort…

Dann gilt es noch, vom Denken ins Handeln zu kommen, aber ohne die Vorstellung einer denkbaren Zukunft wird’s nix mit der Realisierung der Zukunft…

What if…?

Abschließend bin ich gespannt, ob ich das mit den Liedtiteln durchhalte – bei theoretisch rund 50 Newslettern, die ich im Jahr 2025 schreiben will – ich habe aber schon mal auf Spotify meine Newsletter-Playlist begonnen – gerne folgen 😉

P.S.: Und falls Du Lust hast, im Jahr 2025 an dem „What if…“ für Deine Organisation zu arbeiten, sag‘ gerne Bescheid