Kollektive Prokrastination und was wir dagegen tun können

Prokrastinieren wir kollektiv? Schieben wir die wirklich wichtigen Themen einfach so vor uns her, ohne diese wirklich anzugehen? Und was hilft gegen kollektive Prokrastination? Vielleicht ja auch die Tipps, die mir helfen, meine Projekte anzugehen...
Prokrastination

Inhalt:

Eigentlich müsste ich nen Vortrag vorbereiten, ein Beratungskonzept schreiben, zwei Angebote fertig machen und mich um den Garten kümmern. Aber irgendwie, irgendwie habe ich keine Lust, sitze vor dem Rechner und verschiebe die wichtigen Dinge auf später, auf dann, wenn es oft zu spät ist, um wirklich gut zu werden. Ich prokrastiniere vor mich hin. Prokrastination lässt sich als pathologische Störung definieren, die “durch ein unnötiges Vertagen des Beginns oder durch Unterbrechen von Aufgaben gekennzeichnet ist, sodass ein Fertigstellen nicht oder nur unter Druck zustande kommt” (wikipedia). Kennen wir alle, oder?

Aber kennen wir Prokrastination nicht auch auf kollektiver, gesamtgesellschaftlicher Ebene?

Spätestens seit der Überraschung der Bundesregierung über die Geschwindigkeit der Machtübernahme durch die Taliban war mein Gefühl zumindest, dass in der Regierung Menschen Uno spielen, Fenster putzen und Faxgeräte reparieren, um dann ernsthaft überrascht zu sein, wenn ihnen ihre eigenen Aufgaben und Verantwortlichkeiten auf die Füße fallen.

Wollten die Menschen, die die Verantwortung trugen, nicht genauer hinschauen und schon vorbereitet in den Abzug der Truppen und die Rettung der “Ortskräfte” (seltsamer Begriff) gehen? Aber nicht nur beim Thema Afghanistan (wobei das eine für viele Menschen unmittelbar tödliche Überraschung war) ist dieses “Wegschauen” nicht mehr nur individuell, sondern kollektiv.

Und es hängt bei den folgenden Themen auch nicht mehr nur an einzelnen Menschen in bestimmten Positionen, sondern oftmals an uns allen – kollektiv eben.

Hier also ein paar Themen, in denen wir kollektiv vor uns hin prokrastinieren:

Klimakrise

Ich will und kann nicht alle auf der Hand liegenden Argumente vortragen, die darlegen, dass genau jetzt der letzte Zeitpunkt zum Umsteuern in der Klimakrise ist.

Wenn wir für unsere Kinder noch eine halbwegs lebenswerte Zukunft wollen, müssen wir jetzt politische Entscheidungen treffen, die dieses Ziel (bspw. 1,5 Grad) sichert.

Jetzt.

Und jetzt findet lieber die IAA in München statt und der Kohleausstieg ist lieber mal irgendwann 2038 oder so… Denn, ganz ehrlich: Es ist wichtig, dass Du die Kartoffeln vom Bauern um die Ecke kaufst und Hafermilch trinkst.

Wirksam ist aber, wenn die Politik Gesetze verabschiedet, die bspw. verbieten, schneller als 120 km/h auf der Autobahn zu fahren, Kerosin ganz anders besteuern oder den Kohleabbau morgen stoppen. Das ist kurz schmerzhaft für eine (überschaubare) Menge an Menschen, aber es ist langfristig hilfreich für das Überleben der Menschheit.

Bildung

Wir wissen, dass unser Bildungssystem so lala ist.

Mit “so lala” meine ich, dass es nicht gut funktioniert, wenn man aus Perspektive der “Leistung” draufschaut. Pisa-Tests haben uns immer wieder gezeigt, dass die deutschen Schüler*innen irgendwo im Mittelfeld rumdümpeln. Und das, obwohl irgendwie alle unzufrieden mit dem System sind.

Viel wichtiger aber ist, dass wir in einer hochdynamischen Zeit leben, in der es nicht mehr auf die Vergleichbarkeit von Leistungen (Noten…), sondern auf die Gestaltung von Komplexität ankommt.

Komplexität lässt sich am Besten gestalten, indem Vielfalt zugelassen wird. Kreativität, Kollaboration, Kommunikation und kritisches Denken sind viel zitierte, notwendige Zukunftskompetenzen, die aber im klassischen Schulsystem in der Breite nicht zählen.

Und ich mache den Lehrer*innen keinen Vorwurf. Die Funktionslogik unseres Bildungssystems ist auf Vergleichbarkeit, und nicht auf Innovation ausgerichtet. Da kann der/die Einzelne nicht viel tun.

Ach ja, Schule allein ist nicht der Bildungsbereich. Hochschulen und das Ausbildungssystem kommen hinzu, sind aber nicht besser aufgestellt.

Digitalisierung

Wenn ich hier nen gif hinsetzen könnte, wäre es ein verrückt kicherndes Männchen, verzweifelt ob der ganzen offen auffindbaren Warnungen, Hinweise und Tipps, was im Digitalen jetzt und in Zukunft getan werden muss.

Die Rede von Lobo zur Eröffnung der Republica 2021 reicht im Grunde aus, um das kollektive Versagen auf diesem Gebiet zu verdeutlichen.

Und jetzt damit zu beginnen, Glasfaser zu verlegen, ist schon wieder zu spät, wenn man bspw. die Aktivitäten von Starlink betrachtet. Aber nun gut, es kommt ja alles so plötzlich…

Arbeit

Arbeit ist ein sehr großer Bereich, der schwer zu fassen ist. Aber auch da habe ich das Gefühl, dass viele (nicht alle) Unternehmen und Organisationen an Vorstellungen des letzten Jahrhunderts hängen.

Nein, die Menschen arbeiten (langfristig) nicht mehr, wenn man ihnen eine Karotte vor die Nase hängt. Das ist übrigens auch nicht “New Work”, auch wenn euch das so verkauft wird…

Und Menschen arbeiten auch nicht mehr, wenn man ihnen mit empfindlichen Strafen droht. Nein, Menschen, Erwachsene wie übrigens auch Kinder, müssen nicht kontrolliert werden, wenn sie einen Job machen, der sinnvoll ist und den eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten halbwegs entspricht.

Dabei geht es nicht um Spaß bei der Arbeit. Es geht darum, einen Beitrag zu leisten. Das geht für jede Aufgabe, von der Straßenreinigung bis hin zur Quantenphysik (mir ist kein besseres Beispiel eingefallen). Und ihr wundert euch über Fachkräftemangel? Ach, übrigens, Arbeit muss nicht zwangsläufig bezahlte Arbeit sein.

Auch Care-Arbeit ist Arbeit und trägt einen wesentlichen Teil zum Wohlstand unserer Gesellschaft bei.

Soziales und Gesundheit

Das Klatschen ist verhallt, oder?

Die Bedingungen in Pflege und in vielen sozialen Arbeitsfeldern sind nicht nur weiterhin schlimm, sondern schlimmer geworden. Die Feststellung, dass die Pflegekräfte in der Pandemie kaum Unterstützung bekommen haben, führt dazu, dass die Menschen die Pflege verlassen Ciao, Kakao! Und der Fachkräftemangel in der Branche ist schon jetzt – wie auch in der Branche der Erzieher*innen – krass. Es fehlen – als Beispiel – bis 2025 etwa 300.000 Erzieher *innen.

Und die Regierung ist auf dem Weg, den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulbereich zu beschließen. Alles cool, aber wer soll denn wen betreuen? Vielleicht betreuen einfach die Grundschulkinder am Nachmittag die Pflegebedürftigen und umgekehrt? Vielleicht unterstützt durch ein paar arbeitslose Menschen, wie es die grandiose Idee aus Bayern vorschlägt? Das war Ironie!

Und nu? Was tun gegen Prokrastination?

Alle Punkte ließen sich in vielerlei Hinsicht auffächern. Darum geht es mir aber nicht. Mir geht es darum zu betonen, dass all die (und noch mehr) Themen, die unserer Gesellschaft wirklich unter den Nägeln brennen, schon lange auf der Hand liegen.

Es gibt Tonnen von Büchern, Studien, Veröffentlichungen und so weiter, die darlegen, dass in den Bereichen dringender Handlungsbedarf besteht. Und wir prokrastinieren vor uns her. Wir regen uns auf über Gender-Schreibweise, Lastenräder oder andere Nebensächlichkeiten, ohne wirklich aktiv zu werden.

Aber was könnte man denn tun?

Wenn ich mich persönlich motivieren will, doch die wichtigen Dinge zu tun und nicht mehr noch das nächste Video bei Insta zu schauen, gehe ich wie folgt vor:

Projekte klären

Wenn ich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehe, stellt sich zunächst die Frage, in welchem Wald ich eigentlich bin. Anders:

Was sind meine wichtigsten Projekte? Woran will ich gerade wirklich arbeiten?

Meist sind das zu viele Projekte, aber es hilft, sich einen Überblick zu verschaffen. Und wie wäre es, wenn wir uns kollektiv auf die drei Top-Projekte einigen könnten?

Klimakatastrophe steht dabei unangefochten auf Platz 1 der wichtigen Projekte, danach können wir gerne in die Diskussion gehen: Was ist als zweites Projekt dringend anzugehen? Bildung vielleicht? Ja, ich weiß, die Gesellschaft ist komplexer, aber die Diskussion über die Komplexität lenkt oft von der Gestaltung der Zukunft heute ab. Lasst uns lieber was machen!

Und ja, das heißt auch, dass es politische Entscheidungen, Gesetze braucht. Der Markt (allein) wird sicher nicht alles regeln…

Top 3 festlegen

Um was zu machen, versuche ich, meine wichtigsten 3 To-Dos für den Tag zu bestimmen:

Was sind die Dinge, die ich heute auf jeden Fall schaffen will?

Nicht mehr als 3, denn sonst erschlägt mich die pure Menge der Aufgaben. Und in jedem Projekt gibt es mehrere Aufgaben, sonst wäre es kein Projekt. Was wären also bspw. beim Klimawandel die drei wichtigsten Tasks?

Klar, wieder viel zu unterkomplex, aber warum nicht: Kohleausstieg jetzt, Tempolimit und ? Keine Ahnung, aber damit kennen sich ja die Profis aus. Und dann:

Einfach mal machen.

Musik

Ja, das passt nicht so:

Ich wähle mir eine motivierende Playlist aus, mit der ich gerne arbeite… Das ist nur bedingt zu übertragen, aber:

Auch wenn ich oben geschrieben habe, dass es nicht darum geht, dass Arbeit Spaß machen muss, macht Arbeit die Spaß macht mehr Spaß.

Wie wäre es also, wenn wir die anstehenden Herausforderungen nicht in der deutschen Bräsigkeit angehen und den Untergang des Abendlandes vor Augen haben, wenn wir nicht mehr mit 195 über die Autobahn brettern dürften?

Wie wäre es stattdessen, dass gerade die Umsetzung der anstehenden Aufgaben eine lebenswerte Zukunft für alle (und vor allem für unsere Kinder und Enkel) erzeugen würde?

Die Vision einer lebenswerten Zukunft ist schon irgendwie cool, oder?

Time-Blocking

Ich unterteile meine Arbeit dann meist in etwa 25 – 30 Minuten Blöcke.

Länger kann ich mich sowieso nicht konzentrieren, danach muss ich dann 5 Minuten bei Twitter schauen oder so. Und ja, warum machen wir das nicht ähnlich im Großen:

Es müssen keine endlosen Aufgaben sein, die da vor uns liegen. In einer komplexen Welt ist iteratives Handeln, also das “Schritt für Schritt Vorgehen” sowieso viel sinnvoller. Nach jedem Schritt, nach jeder Iteration können wir dann schauen, ob wir (natürlich im Großen) auf dem richtigen Weg sind.

Fazit: Wählen gegen Prokrastination 2021

Mit den oben genannten Schritten gelingt es mir, mich immer wieder aus meiner eigenen Prokrastination zu holen – kleine Schritte, Zeiten und gute Musik. Jaja, ich weiß, das ist alles ziemlich naiv auf gesellschaftlicher Ebene.

Aber mich wundert schon, dass bei den großen Themen, die ich oben angerissen habe, in den vergangenen Jahren politisch so verdammt wenig passiert ist. Ich war eigentlich immer Fan von (der Person) Angela Merkel, aber das Gefühl, dass 16 Jahre einfach nur ausgesessen wurde, bleibt (leider).

Uns bleibt bei vielen Themen nicht mehr viel Zeit, um wirklich Veränderungen anzugehen. Ein “Weiter so” wird nicht helfen. Und das ist auch mein Plädoyer für die anstehende Wahl:

Eine GroKo, die weiter nichts tut, wäre eine echte Katastrophe für die zukünftigen Generationen. Lasst uns also entsprechend wählen, um einen dringend notwendigen Neuanfang zu wagen und die Gesellschaft aus der Starre des Nichtstuns, des Aufschiebens, der Prokrastination, zu holen.

Es könnte ja gut werden…

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8 comments on “Kollektive Prokrastination und was wir dagegen tun können

  1. Benjamin am

    Danke für den Artikel, Hendrik!

    Leider auf englisch, aber umso lesenswerter: Über den produktiven Umgang mit innerem Widerstand/Prokratination (fälschlicherweise auch als Faulheit bezeichnet): https://medium.com/counterarts/you-are-not-lazy-or-undisciplined-you-are-experiencing-internal-resistance-755a02673aa9

    Auszug (sorry, nicht sehr gründlich übersetzt):

    1. Nehmen Sie die Perspektive ein, dass der innere Widerstand auf Ihrer Seite ist.
    Der Kreislauf des Nichtstuns fühlt sich teilweise selbstzerstörerisch an. Aber der innere Widerstand will uns nicht zerstören; er will buchstäblich das Gegenteil! Er existiert, um uns vor Schmerz zu schützen.
    Sie haben einfach zwei tief verwurzelte und grundlegend widersprüchliche Vorstellungen davon, was für Sie am besten ist: die Sache zu tun oder die Sache nicht zu tun.

    2. Erforschen Sie den Schmerz, vor dem sich Ihr Gehirn so sehr fürchtet.
    Wenn wir genau verstehen, welchen Schmerz wir fürchten und warum, können wir diese Ängste reduzieren. Innerer Widerstand ist weder undruchsichtig noch unbeweglich – er reagiert auf Vernunft, auf alternative Szenarien, darauf, dass man den Emotionen, die einem so bedrohlich erscheinen, Raum gibt – aber um ihn zu überwinden, muss man seinen besonderen Inhalt verstehen.

    (Als Ergänzung zu Hendriks “Und nu? Was tun gegen Prokrastination?”:)
    3. Verhandeln Sie.
    Sie sind vielleicht nicht in der Lage, sofort herauszufinden, was der Grund für Ihren inneren Widerstand ist, und selbst wenn Sie es wissen, kann es einige Zeit dauern, bis Sie herausgefunden haben, wie Sie Ihre Ängste und Befürchtungen über den bevorstehenden Schmerz ausräumen können.
    In der Zwischenzeit schlage ich vor, zu feilschen. Erlaubt Ihnen Ihr innerer Widerstand, 10 Minuten lang zu arbeiten? Wie wäre es mit fünf? Wenn Sie nicht formell arbeiten können, könnten Sie dann in Ihr Telefon sprechen? Brainstorming in der Badewanne?

    4. Erkennen Sie an, dass Sie damit nicht allein dastehen. Die meisten von uns kennen das Phänomen und einige leiden sehr unter der Klemme in der sie stecken. Machen Sie sich keinen Zusatzstress durch den Vergleich mit den wenigen Menschen, die keine großen inneren Widerstände erfahren – oder zumindest nicht den Anschein erwecken – und einfach produzieren und produzieren.

    Fröhliches Forschen zu den inneren Widerständen
    und erfolgreiches Angehen von Klimakrise, Bildung, Digitalisierung, Arbeit, Soziales und Gesundheit mit Hilfe der obigen Gedanken.

    Antworten
    • Irene am

      Danke für den Beitrag – voll spannend!
      Was ist der Schmerz, vor dem sich die Gesellschaft und die Politiker:innen fürchten?
      Wie können Ängste und Befürchtungen über den bevorstehenden Schmerz ausgeräumt werden?
      Die schnelle Antwort wäre vielleicht “Verlust von Komfort”, Angst vor Veränderung des persönlichen Lebens, …
      Oder es geht tiefer ….

      Antworten
      • HendrikEpe am

        Ich finde ja, dass die Systemtheorie hier ganz hilfreich sein kann. So versucht jedes System, sich selbst am Leben zu halten. Wenn man die Menschen also unabhängig von ihrer Rolle befragen könnte (was jedoch oft kaum möglich ist), würden sie für Klimaschutz, für Migration, für eine andere Bildung etc. votieren. In ihrer Rolle jedoch (als Bürgermeister, Kanzlerkandidat, Kultusminister…) argumentieren sie aus ihrem System heraus, wodurch sich im Kern wenig ändert… Vielleicht…?

        Antworten
  2. Anne Ketel am

    …ach wenn agiles Arbeiten und die Prinzipien der Selbstorganisation doch auch in der Politik und Gremienarbeit ankämen! Für mich wird der Spagat in den Prozederen und der Sprache immer schwieriger.

    Antworten
    • HendrikEpe am

      Das ist das Problem, wenn man beginnt, sich damit zu befassen… Entweder man findet eine Umgebung, die gut für einen funktioniert, oder man ist ziemlich frustriert…

      Drücke Dir die Daumen, das ersteres überwiegt…

      LG
      Hendrik

      Antworten
  3. Franziska Woellert am

    Danke Hendrik, ich bin 100% bei dir. Ich frage mich nur so oft, was ich realistsch aus meiner Lebenssituation heraus tun kann, um diesem kollektivem Verharren etwas entgegen zu setzen (außer die Kreuze gut zu setzen und Hafermilch trinken). Es lähmt, dass das wirksame ins Tun kommen des Einzelnen so schwer ist.

    Antworten
    • HendrikEpe am

      Hey Franziska,

      ich weiß es oft auch nicht und es lässt mich dann verzweifeln. Aber ich denke, dass es hilft, im Kleinen Hafermilch zu trinken 😉 und mit gutem Beispiel voranzugehen, Alternativen aufzuzeigen, Utopien zu leben – in seinem je individuellen Umfeld.

      Danke aber für Deinen Kommentar!

      Liebe Grüße

      Hendrik

      Antworten

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